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Rittergut Niederntalle (Talle)
Rittergut Niederntalle (Talle) | |
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Ortsteil | Talle |
Straße | Niederntalle (Talle) |
Hausnummer | Gut |
Karte | |
Adressbuch von 1901 | |
Gemeinde | Talle |
Hausnummer | 000 |
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.
Geschichte
Der Hof Niederntalle


Sehr wahrscheinlich ist der Hof Niederntalle auf Ländereien entstanden, die vom Meierhof (s. Talle Nr. 2) erworben wurden. Der Hof in Niederntalle ist wohl Ende des 15. Jahrhunderts gegründet worden. Im Landschatzregister von 1507 wird in der Rubrik Talle bereits ein Dubberherman genannt.[1] Dieser erscheint erneut im Höfeverzeichnis von ca. 1515 unter der gleichen Rubrik: Dubber Hermen is frig ampt gudt („ist freies Amtsgut“).[2] Mit Gut ist hier ein ländlicher Grundbesitz gemeint. Den Status „Gutshof“ erhielt Niederntalle erst 1606.
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde der Schuldenberg des Hofes immer größer. Etliche Male musste sich der Interimswirt Herman Dubber, ein geborener Klocke aus Röntorf, Geld borgen. Unter der Wirtschaft dieses Hermann Dubber geriet der Hof mehr und mehr in Schulden. Er sei, so liest man in den Quellen, ein versoffenen Ridder gewesen, der in den Krügen gelegen und sein angetretenes Gut nicht geachtet hätte. Seine Eltern wären auch nicht anders gewesen, und seine Geschwister auch nicht. Er habe gern getrunken und von seinen Stiefsöhnen keine Hilfe gehabt.[3]
Der Schuldenberg war 1598 schließlich so stark angewachsen, dass alle Gläubiger zum Taller Krug bestellt wurden, damit die Gesamtsumme der Schulden verzeichnet würde. Gleichzeitig taxierte der Bedienstete des Amtes Varenholz den Dubber’schen Besitz. Der Wert des Wohnhauses wurde dabei auf 400 Taler geschätzt. Als weitere Gebäude in Niederntalle nennt das Verzeichnis von 1598 einen Spieker im Wert von 40 Talern und eine Scheune von 30 Talern. Ansonsten wurde dort nicht viel von Wert angetroffen.
Im August 1599 verlor Hermann Niederdubber schließlich sein Meierrecht auf dem Hof Niederntalle. Ihm wurde vorgeworfen, die jährlichen Pachten und Abgaben nicht bezahlt zu haben. Schwerer wog allerdings die Tatsache, dass er zusammen mit seinem Sohn einen Teil der Länderei ohne Bewilligung des Grafen, des Grundherrn des Hofes, verpfändet hatte.
Das Ende ihres Besitzrechtes kam für die Familie wenige Jahre später, als Graf Simon VI. zur Lippe seinem Rat Johann Grote aus Lemgo den Hof Niederntalle zum Kauf anbot. Die Dubber’schen Kinder, vor allem der inzwischen verheiratete Anerbe Evert, machten ihre Ansprüche auf Brautschätze und Abfindungen geltend. Die Forderungen der Geschwister beliefen sich auf fast 900 Taler, die Schulden, die von den Gläubigern geltend gemacht wurden, betrugen über 1800 Taler.[4] Von dem Hof mussten bei seinem Verkauf also noch enorme Beträge ausgezahlt werden.
Das Rittergut Niederntalle



Die Familie Grote war im 16. Jahrhundert sehr einflussreich und stellt u.a. Bürgermeister der Stadt Lemgo. Der gräflich lippische Rat Johann Grote (+ 1611) war der wahren reformierten [d. h. calvinistischen] evangelischen Religion zugethan. Aber weil die Stadt Lemgo lutherisch war und im Konflikt mit dem Landesherrn lag, missfiel es ihm dort. Angesichts des konfessionellen Konflikts in seiner Heimatstadt hatte Grote offensichtlich seinem Landesherrn gegenüber bekundet, einen Landsitz erwerben zu wollen.[5]
1605 bot Graf Simon VI. ihm den überschuldeten Niederdubber’schen Hof bei Talle zum Kauf an, mit der Maßgabe, die Erben und Gläubiger auszuzahlen. Johann Grotes Schwägerin, Ursula Orth vom Hagen aus Geseke, Witwe des Lemgoer Bürgermeisters Henrich Flörke, beteiligte sich am Erwerb des Gutes. Am 26. Mai 1605 bestätigte Johann Grote, dass ihm Graf Simon VI. Den Hof zum Kauf angeboten und überlassen hatte. Das Ehepaar Grote begann umgehend mit dem Bau des heute noch vorhandenen Herrenhauses.[6]
Am 16. Dezember wurde das gräfliche Privileg über die Freiheit des neuerworbenen Gutes ausgestellt.[7] Darin wird noch einmal berichtet, dass die Familie Niederdubber den Hof nicht ordentlich bewirtschaftet, die Gehölze verwüstet und das Anwesen mit hohen Schulden belastet hatte, weswegen der Hof der Zwangsverwaltung des Amtes Varenholz unterstellt worden war. Der Graf verzichtete nunmehr auf fast alle grundherrschaftlichen und obrigkeitlichen Abgaben und Dienstpflichten, die bis dahin auf dem Hof lasteten. Die neuen Besitzer sollten nicht der örtlichen Amtsverwaltung unterstehen, sondern nur den Institutionen, denen die Ritterschaft zu folgen schuldig war. Niederntalle war damit in den Kreis der lippischen Rittergüter aufgenommen worden.[8]
Das Gut Niederntalle ist bis heute im Besitz der Nachkommen des Johann Grote und der Gertrud Orth. Für ihren Sohn Henrich Grote († 1652) und ihren Enkel Jobst Christian von Grote († 1700) war Niederntalle der hauptsächliche Wohnsitz.[9]
Obwohl Jobst Christians ältester Sohn Johann Itel von Grote seinen Lebensmittelpunkt 1707 nach der Heirat mit seiner zweiten Ehefrau Gertrud Sybille von Münster in die Grafschaft Tecklenburg verlegte, brachte er seine Verbundenheit mit dem Familienstammsitz durch zwei Epitaphe in der Peterskirche in Talle zum Ausdruck. Das eine, noch heute vorhande, erinnerte an die zwei gefallenen Rittmeister unter den Kürassiren Alexander Grote (1541-1570) und Dietrich Grote (1543-1570).[10]
Eine weitere Tafel verweist auf den letzten Besitzer aus der männlichen Linie derer von Grote: Es ist das Epitaph des tecklenburgischen Landrats Alexander von Grote (1697-1752).
Alexander Grote starb kinderlos, so dass das Erbe an seine Schwester Christine Philippine Dorothea Amalie von Grote fiel. Sie war seit 1729 mit dem Detmolder Schlossleutnant Georg Dietrich von Blomberg verheiratet und hatte mit diesem 1733 das Gut Kachtenhausen bei Lage erworben.[11]
Ihr Sohn Ludwig Wolfhart von Blomberg, zunächst Kanzleirat in Detmold (1766) und Drost in Horn (1769) übernahm 1773 als Drost die Verwaltung des Amtes Varenholz. Er wählte das ererbte Gut Niederntalle als seinen Wohnsitz und ließ ihn baulich modernisieren. Er ist der letzte Gutsherr, der selbst in Niederntalle gewohnt hat.
1787 wurde von Blomberg als Hofrichter wieder nach Detmold berufen und verlegte sein Domizil auf das Gut Iggenhausen bei Lage, das er durch die Heirat mit der Erbtochter der Familie von der Brink erworben hatte. Seitdem ist Niederntalle ein landwirtschaftlicher Nebenbetrieb des Schlosses Iggenhausen und wird von Pächtern bewirtschaftet. Beide Anwesen gelangten um 1940 durch Heirat an die Familie von Eckardstein.[12]
Gebäude
Herrenhaus
Nebengebäude
Kötterhäuser
- Ein Kötterhaus von 1755 stand an der Taller Straße an der Abzweigung nach Niederntalle. Es brannte um 1975 ab.
- Auf dem Bikberg bei Niederntalle lag ein weiteres Kötterhaus. Für dieses Gebäude waren die Namen "oberes Bikhaus" wegen der Lage des Hauses und nach einer Sage "Haus an der Traumquelle" geläufig. Für das Baujahr werden in den Quellen zwei unterschiedliche Jahreszahlen genannt: 1676 und 1691. Das Haus trug eine Inschrift (s.u.) mit den Namen der damaligen Erbauer und Eigentümer. Heute existiert das Gebäude nicht mehr. Es wurde nach 1945 abgerissen.[13]
Mühlen


Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstanden drei kleine Mühlen des Gutes Niederntalle, Mahl-, Öl- und Bokemühle. Zu jeder der Mühlen gehörte ein kleiner Mühlenteich.
Die Bewohner von Talle und Umgebung waren damals verpflichtet, ihr Getreide in der für sie zuständigen Mühle mahlen zu lassen. Um 1666 z. B. mussten die Einwohner aus Talle deshalb mit ihrem Getreide zur Steinmühle bei Lemgo fahren. Jost Christian von Grote als Besitzer des Rittergutes Niederntalle unterlag diesem Mühlenbann jedoch nicht. Ausdrücklich betonte er, dass er „...mahlen laßen mog, wo mir belibet“. Er ließ sich von Graf Hermann Adolph zur Lippe ein Privileg ausstellen und durfte deshalb Korn für seinen Eigenbedarf mahlen. Das Privileg trägt das Datum 8. März 1666. Es enthält die Bedingung, nur einen kleinen Mühlstein zu verwenden. Das bedeutete, dass die Mühle nur ein Mahlwerk besitzen durfte. Diese erste Mühle war eine Mahlmühle, lag südöstlich des Gutes und nur wenige Schritte von dort entfernt. Weil sie später zwischen zwei weiteren Mühlen in Niederntalle lag, wurde sie dann Mittelmühle genannt (s. Niederntalle 5).
Im Oktober 1705 reichte Otto Henrich von Grote dem Grafen ein Gesuch wegen einer weiteren Mühle ein. Am 10.11.1710 verfasste Otto Henrichs Bruder Dietrich von Groten erneut ein Bittschreiben. Die Mühlengebäude, also die Gebäude der späteren Mittelmühle, seien in einem so desolaten Zustand, dass er eine gänzliche Renovierung vornehmen müsse, wenn sie nicht zusammenfallen sollten. Ähnlich wie fünf Jahre zuvor sein Bruder argumentierte er, mit einer weiteren Mühle die jahreszeitlich schwankenden Wassermengen besser nutzen zu können. Diese weitere Mühle beachsichtigte er allerdings 50 Schritt höher aufzurichten. Am 22. Mai 1719 reichte er erneut ein Schreiben ein, trug seine Argumente wiederholt vor und ergänzte, dass er direkt oberhalb der bisherigen Mühle ... noch einen kleinen Teich liegen habe deßen mich mit wenigen Kosten zu einem Bokelwerke und beizu zu einem bißgen vom Mahlgrindel (Mahlwerk) bedienen könnte. Die schließlich am 9.11.1720 erteilte Konzession beinhaltete nicht nur das beantragte Bokelwerk, das zum Weichklopfen von Flachs diente, sondern auch die Mahlfreiheit für die sogenannte Obermühle. Nachdem der Landesherrschaft u.a. eine gewisse Geldsumme gezahlt worden war, durften auch die umliegenden Kötter in den von Grote’schen Mühlen mahlen lassen.
An der Stelle dieser nach 1720 aufgebauten Obermühle ließ Freiherr von Blomberg 1818 durch den Landbaumeister Wilhelm Tappe (1769-1823) ein Mühlengebäude in Lehmbauweise errichten, dass später vermutlich wegen seiner runden Form als Pottmühle bekannt war. Wilhelm Tappe hatte Ideen von Kuppelbauten aus Lehm entwickelt und konnte einen Prototypen in Niederntalle verwirklichen. Doch die erwarteten „tausend Jahre“, die ein solches Gebäude „stehen kann“, erwiesen sich als völlig utopisch. Nachgewiesen ist die Pottmühle noch im Jahr 1868, als sie von Emil Zeiß gezeichnet wurde. Für das Jahr 1915 ist bereits ein Nachfolgebau im Kataster eingetragen.
Eine dritte Mühle, die Ölmühle, wurde einer überlieferten Inschrift nach im Jahr 1768 von der Witwe Christine Philippine Dorothee Amalie von Blomberg (geborene von Grote) gebaut. Eine Abbildung dieses Mühlengebäudes ist nicht erhalten, nur ein Foto des Mahlwerks beim Abbruch. Jedoch existieren einige Baurechnungen aus denen hervorgeht, dass die Witwe von Blomberg für den Bau der Mühle einschließlich des Richtfestes etwas mehr als 262 Taler aufwenden musste. Nach der Feier der Hausbührung stellte der Krüger Simon Henrich Höver eine Rechnung über etwas mehr als fünf Taler für Bier und Branntwein aus.
Um 1900 ging die Zeit der Niederntaller Mühlen ihrem Ende entgegen. Bereits 1915 war die kuriose alte Pottmühle abgebrochen und ein Nachfolgebau errichtet worden. Auch die Ölmühle war schon längst verfallen und niedergelegt. 1942 wurde sie im Kataster ausgetragen.[14] Dagegen verzeichnete die Mittelmühle, eine Schrotmühle, noch um 1950 ein Grundkontingent von über 500 Tonnen. Nahe der abgebrochenen Ölmühle entstand im Bereich des einstigen Mühlenteiches die erste Taller Badeanstalt.
Inschriften
Inschrift über einer Nebentür des Herrenhauses:
IOHAN VON GROTHEN ET GERDRVDT ORDT VON HAGEN PRIMI HVIVS PRAEDII ET AEDIFICII FVNDATORES 1605[15]
Inschrift von 1755 am um 1975 abgebrannten Kötterhaus:
„G. D. V. Blomberg, H. G. Schloßhauptmann, et C. P. D. A. V. B. G. B. V. Groten, Herr et V. zur V. M. N. T. K. N. Anno 1755“[16]
[Georg Dietrich Von Blomberg, Hoch Gräflicher Schloßhauptmann, et Christine Philippine Dorothee Amalie Von Blomberg GeBorene Von Groten, Herr et V.[Bedeutung unklar] zur Vortlage Meesenburg NiedernTalle Kachtenhausen ...]
Inschrift am "oberen Bikhaus":
„J.C.V.G.“ [Jost Christian von Grote] und „S.V.K.“ [Sophia von Kanne].
Inschrift an der Ölmühle:
C. P. D. A. [Christine Philippine Dorothee Amalie] verw. Freyer von Blomberg, G. E. B. [geborene] von Groten, 1768.[17]
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
- 1507 (Landschatzregister), um 1515 (Höfeverzeichnis)
Hermann Dubber (der Ältere), amtsfreier Hofbesitzer zu Niederntalle.
Sein Sohn und Anerbe Hermann Dubber (der Jüngere) ist um 1515 Besitzer des Brinkhofs, er wechselt später auf den Hof Niederntalle.
- 1535 (Landschatzregister) Henrich Dubber, Sohn des jüngeren Hermann Dubber
∞ I. vor 1534: NN. Aus dieser Ehe stammt der Anerbe Evert (siehe unten).
∞ II. nach 1534: Anneke NN, Hörige des Reineke de Wend.
Aus der 2. Ehe stammen die Kinder Hermann, Johann, Peter, Gertrud und eine weitere Tochter. Der Sohn Hermann Dubber heiratete 1579 die Witwe Adelheit Sake und übernahm als Oberdubber, wie er bald genannt wurde, den Krughof in Talle. Eine Tochter Henrich Dubbers heiratete Cord Arning und gründete mit ihm die Stätte Talle Nr. 12.
- 1572 (Landschatzregister) Hermann Dubber, genannt Niederdubber, geboren vom „Mittelsten Hof“ in Röntorf,
∞ Anneke, Witwe des Henrich Dubber
- 1599 Hermann Dubber wird abgemeiert.
- 1605 Der Anerbe Evert Dubber wird vom Hof abgefunden.
- Johann Grote, 1600 gräflich lippischer Rat, gründet 1605 das Gut Niederntalle, † ebd. vor 1611,
∞ Gertrud Orth vom Hagen, * Geseke ..., † Niederntalle (nach 1616, vor 1630).
- Heinrich Grote (Johanns Sohn), Herr zu Grotenburg und Niederntalle, gräflich lippischer Rat, * 1583, † 17.11.1652,
∞ 1619: Anna Lucie von Offen, * 1587, begr. 24.1.1667 Talle.
- Jobst Christian (von) Grote (Heinrichs Sohn), Herr zu Grotenburg und Niederntalle, gräflich lippischer Rat, * 1632, begr. 19.1.1700 Talle;
aus erster Ehe (oo 1659) mit Sophie von Kanne, * 1632, begr. 6.2.1696, elf in Niederntalle geborene Kinder.
- Johann Idel von Grote zu Niederntalle (Jobst Christians Sohn),
Herr zu Niederntalle und Vortlage, ~ 09.02.1662 Talle, † 1737,
∞ II. 1707: Gertrud Sibylle von Münster, Erbin zu Vortlage.
- Otto Henrich von Grote (Jobst Christians Sohn), Herr zu Niederntalle, ~ 17.4.1664 Talle, †1736,
∞ Anna Ursula von Donop, begr. 13.4.1717 Talle.
- Dietrich von Grote (Jobst Christians Sohn), lippischer Landrat und Drost zu Detmold, Herr zu Niederntalle, ~ 02.3.1677 Talle; † 1745,
∞ I. 1719: Maria Amalia von Kerßenbrock, † 1738
∞ II.1740: Anna Catharina von Kerßenbrock, † 1744.
- Alexander von Grote (Johann Itels Sohn), Herr zu Vortlage, Meesenburg und Niederntalle, preußischer Landrat in der Grafschaft Tecklenburg, * 25.06.1696, † 23.09.1752;
∞ 1726: Agnes Isabella von Steding, Witwe des Rittmeisters von Ittersum, Erbin zu Meesenburg.
- Georg Dietrich Freiherr von Blomberg, Herr zu Kachtenhausen (seit 1733) und Niederntalle (seit 1752),* 1700, † 1759,
∞ 1729: Christine Philippine Dorothea Amalie von Grote, Johann Itels Tochter aus erster Ehe, Erbin zu Vortlage, Meesenburg und Niederntalle, * 1702, † 1776.
- Ludwig Wolfhart Alexander Freiherr von Blomberg, Georg Dietrichs Sohn, Herr zu Iggenhausen, Niederntalle und Kachtenhausen, Drost zu Varenholz, später lipp. Hofrichter, * 1738, † 1807;
∞ I. Johannette Christiane Amalie Christine von dem Brinck, Erbin zu Iggenhausen, † 1773,
∞ II. Friederike Christine Caroline von Bruchhausen, * 1741, † 23.05.1783 Niederntalle.
Zwei in Niederntalle geborene Kinder aus zweiter Ehe werden 1778 und 1779 in Talle getauft.
Literatur
Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005.
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Stöwer, Landschatzregister, 1467-1507, S. 37.
- ↑ L 101 C I Nr. 235, S. 5.
- ↑ L 84 I G 177’, S. 129.
- ↑ L 25 Nr. 213 (Dubbert), Bl. 91-100.
- ↑ Margit Lenniger und Roland Linde: Niederntalle. Vom Hof zum Gut, in: Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005, S. 43ff.
- ↑ Margit Lenniger und Roland Linde: Niederntalle. Vom Hof zum Gut, in: Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005, S. 41ff.
- ↑ L 25 Nr. 215, Bl. 22-24.
- ↑ vgl. Linde/Rügge/Stiewe, Rittergüter und Domänen
- ↑ Margit Lenniger und Roland Linde: Niederntalle. Vom Hof zum Gut, in: Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005, S. 46.
- ↑ Margit Lenniger und Roland Linde: Niederntalle. Vom Hof zum Gut, in: Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005, S. 47.
- ↑ Vgl. Linde, Kachtenhausen, S. 53f.
- ↑ Margit Lenniger und Roland Linde: Niederntalle. Vom Hof zum Gut, in: Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005, S. 47f.
- ↑ Margit Lenniger und Herbert Potthast: Alltagsleben in alten Bildern, in: Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005, S. 241.
- ↑ Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005, S. 213; Katasteramt, Kataster Talle Bd. 1 (ohne Datum [25.7.1942]).
- ↑ Lippische Landesbibliothek 1 T 3 001.
- ↑ Kurt Dröge (Hg.), Die lippischen Dörfer, August Meier-Böke, „Zick-Zack-Fahrt durch Lippe“ (1954-1958), 8 Bände, 2001ff., Gemeinde Kalletal, S. 40.
- ↑ Kurt Dröge (Hg.), Die lippischen Dörfer, August Meier-Böke, „Zick-Zack-Fahrt durch Lippe“ (1954-1958), 8 Bände, 2001ff., Gemeinde Kalletal, S. 41; s. auch Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005, S. 213.