Eichenallee - (Augustdorf)

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Eichenallee - (Augustdorf)
OrtsteilAugustdorf
StraßeEichenallee (Augustdorf)
Hausnummer-
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHiddesen
WohnplatzHartröhren
Hausnummer-
Ergänzte Hausnummer001

Ehem. Forsthaus Hartröhren, ging hervor aus der Behausung eines Vogelfängers (1706 abgebrochen und neu gebaut). Nach Auffassung der Forstdirektion zählte Hartröhren zur Gemeinde Heiligenkirchen, 1863 wurde es in die Kirchengemeinde Detmold-Land und in die Schulgemeinde Hiddesen eingegliedert.[1] Im Landesadressbuch 1901 wird es als Wohnplatz in der Gemeinde Hiddesen geführt.[2] Es liegt 377 m ü. NN.

Geschichte

Forsthaus Hartröhren, Stich nach einer Zeichnung von Ludwig Menke, 1875 (LLB: LK-112-2)
Forsthaus Hartröhren, Foto: Wilhelm Pecher, 1938 (LLB: BA SP-DT-26-111)
Ruine des Forsthauses Hartröhren, um 1970 (LLB: BA DT-54-55)

In seiner von "S. G. Bählig" [Pählig] bescheinigten Rechnung vom 20. Juni 1706 sagt der Zimmermeister Arndt Scheiper in Detmold über den derzeit schon auf Hartröhren vorhandenen Vogelherd: "Ich untengesetzer habe mit meinen Leuten uff den Hartreuen ein Hauß vor den Vogelfänger herunter genommen, daßelbe wieder auffgerichtet, hinten und an der Seite etwas abgebauet, deßelbe unten undt oben beschoßen undt auch gelattet."[3] 1710 quittierte der Vogelfänger Johann Georg Pählig über erstattete Auslagen für Netze "behuef des Vogelherds auf den Hartröhren". Um diese Zeit wohnte auch bereits Christoph Kayser, der vermutlich Jagddienste verrichtete, auf Hartröhren, 1712 werden die Witwe Anna Kayser und 1713 Simon Henrich Kayser auf Hartröhren erwähnt. 1713 auch Michael Knese, der dort anscheinend als Hausverwalter angestellt war.[4]

1711 Bau des herrschaftlichen Jagdhauses, ebenso Anlage des "Vogelherdes". Als "Vogelherd" wird die Stelle bezeichnet, an der Singvögel gefangen wurden. Dazu benutzte man Schlagnetze, die von einem Versteck (v. a. Tannen- oder Laubhütte) mit Leinen bedient wurden. Auf dem ebenen Boden dazwischen streute man Futter und lockte die Vögel mit lebenden singenden Artgenossen in Käfigen (Rufvögel) bzw. angepflockten Laufvögeln (Lockvögel) oder ausgestopften Tieren an. Gefangen wurden v. a. Ortolanen (Emberiza hortulana: Gartenammer, Fettammer). 1748–1755 wurden hier 250 Ortolanen und 2.030 andere Singvögel gefangen, deren Wert auf gut 51 Taler geschätzt wurde.[5]

Archivrat Knoch wußte 1781 über diesen Vogelherd zu berichten: "Nicht weit davon (von Lopshorn) gleichfalls in dem Lipp. Wald auf den Hartröhren genant hat der ehemalige so berühmte Vogelfang gestanden, wo sich die sämtliche Herrschafft in einem bedeckt gelegenen Hauß aufhalten, und darinnen dem Vogelfang außer demselben abwarten können. Es ist aber nachhero gäntzlich verfallen, so daß nur die Ruinen übrig verblieben; nach der Einrichtung hatte derselbe in Teutschland wenig seines gleichen gehabt."[6]

Ab 1707 kam es zu größeren Baumaßnahmen, 1711 wurde das herrschaftliche Jagdhaus mit einem Dach aus Eichenschindeln vollendet. Zimmermeister Hans Plass aus Heiligenkirchen hatte das Haus, 5 Fache lang, erbaut, dazu ein kleines Haus für die Lockvögel, und im alten Haus zwei Trennwände errichtet. Da 6.900 Backsteine aus der Hiddeser Ziegelei geliefert worden waren, wird das Gebäude mit Backsteinen ausgefacht worden sein. Das Jagdhaus war 127 × 27 Fuß groß, das Dach 128 Fuß lang und 28 Fuß breit (ca. 37 × 8 m). Aus den Bauakten geht hervor, dass das Jagdhaus zwei Geschosse und einen Turm hatte, unten einem Speisesaal von 24 × 24 Fuß und dem ebenso großen herrschaftlichen Zimmer sowie beim Speisesaal einem Zimmer von 21 × 12 Fuß und vier Zimmern von 19 Fuß Länge und 10–14 Fuß Breite Platz bot, oben 13 Zimmern. 1726 wurde das Dach des Jagdhauses mit Blei gedeckt. Wenige Jahre später, mit dem Tod Graf Simon Henrich Adolfs zur Lippe (* 1694, † 1734), endete die Ära des Jagdhauses und Vogelfangs. 1749 wurde das Blei von den Dächern wieder verkauft. 1753 wohnte hier noch die alte Anna Elisabeth Kneße (Knese), Witwe des Michael Knese aus Bösingfeld, der sich im Juni 1707 in zweiter Ehe mit Elisabeth Kayser, Tochter des Eckhard Kayser in Hiddesen, verheiratete. Anna Elisabeth Knese, die, wie es scheint, zu einem Faktotum von Hartrören geworden war und hier Blüte und Verfall des herrschaftlichen Jagdhauses miterlebte, starb Anfang April 1757 im Alter von 80 Jahren in Hiddesen, wo sie auch zuletzt gewohnt hatte.[7]

Zwar wurde dem Holzknecht Hanke in Lopshorn 1755 noch gestattet, die Wohnung im Stallgebäude auf Hartrören zu beziehen, aber schon Ende 1756 entschied man sich für den Abriss. Jagdhaus und Stall wurden für 190 Reichstaler an den Hoftischler Detering auf Abbruch verkauft. Am 3. Februar 1757 bestimmte daher der Landesherr: "Der Stall soll nach den mit Detering getroffenen Abmachungen abgebrochen werden. Hanke soll das bei dem Hartrören befindliche Häuschen, worin sonst die Lockvögel gehalten worden, beziehen und sich zur Wohnung aptiren." 1770 lebte er noch hier,[8] aber dann folgten ihm Holzknecht Rieks und ab 1779 Holzknecht Limberg.[9]

Anfang 1791 entschloss man sich zum Neubau des Forsthauses Hartröhren, und zwar dort, "wo ehemals der berühmte Vogelherd gestanden" hatte.[10]

Mindestens seit 1793 übte Holzknecht Limberg das Bier- und Branntweinausschenken aus. Hartröhren entwickelte sich im 19. Jh. zu einem beliebten Ausflugsziel. Im November 1878 beschwerte sich Fürst Woldemar (1875-1895) über das "Schreien und Brüllen der Schuljugend, die in Scharen zu 30 und noch mehr" durch den Wald zogen. Mit dem Wechsel von Förster Tötemeyer zu Fricke befahl Fürst Woldemar, das Bewirtungsrecht einzuschränken. Hintergrund war die von ihm vermutete Störung der Jagd. 1883 wurde es vollständig verboten,[11] 1895 wieder erlaubt.

Gebäude

Im Forsthaus-Neubau von 1791 wurde auch ein Zimmer für die Herrschaft eingebaut, 19 ½ Fuß lang, 15 breit und 9 Fuß hoch. Die Kosten betrugen, ohne das Holz aus den herrschaftlichen Forsten, rund 470 Taler. Das alte Vogelhaus indessen wurde keineswegs als Stall eingerichtet, sondern im März 1792 mit Garten und Kuhweide als Holzklauberwohnung an Hermann Brinkmann aus Spork für jährlich 4 Taler 18 Groschen vermietet. 1806 musste die Witwe des im Wald verstorbenen Brinkmann das Haus verlassen, das dann für 5 Taler an den Tagelöhner Oetermann aus Heidenoldendorf vermietet wurde. Als 1811 bei einem Unwetter die südliche Wand einfiel, sollte Oetermann das Haus sofort räumen. 1812 wurde es abgebrochen.[12]

1862/63 Erneuerung des Stall- und Scheunengebäudes für 1.700 Reichstaler, darin auch eine Stube und Kammer für einen Forstgehilfen. Die 1817 erbaute Scheune mit Stall auf Abbruch verkauft. 1867 daneben eine neue Zisterne angelegt (es herrschte oft Wassermangel auf Hartröhren). 1870/71 Anbau einer Stube ans Forsthaus für das Fürstenhaus, zusammen mit der Umlegung der Dachdeckung 550 Reichstaler teuer.[13]

Am 31. Oktober 1919 im Domanialvertrag in die Fideikommißverwaltung des ehem. Fürstenhauses überführt. 1945 durch Brandstiftung zerstört. Liegt heute im Bereich des Truppenübungsplatzes.

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

Eigentümerin war die Fürstliche Rentkammer, ab 1919 die Fideikommißverwaltung des ehem. Fürstenhauses.[14]

1755 Holzknecht Hanke im Stallgebäude, ab 1756 im ehem. Lockvögel-Haus. 1770 lebte er noch hier.[15]

nach 1770 Holzknecht Rieks, ab 1779 Holzknecht Limberg.[16]

1808 Limbergs Sohn Ludwig, ebenfalls Holzknecht (im Mai vereidigt), am 1. April 1814 nach Leopoldstal versetzt.

1814 der Leopoldstaler Holzknecht Möhring in Hartröhren eingesetzt. Wegen zahlreicher Betrügereien wurde Möhring zum 1. April 1836 nach Varenholz versetzt.

Ab 1. April 1836 der Waldschütz Friedrich Dannhäuser aus Hiddesen. Dannhäuser wurde die Bewirtung ausdrücklich gestattet.[17] Im April 1856 wurde Dannhäuser zum Förster befördert, am 1. November des folgenden Jahres wurde er in den Ruhestand versetzt.

Ab 1857 Förster Tötemeyer vom Forsthaus Glashütte bei Schieder, am 1. Oktober 1880 in den Ruhestand versetzt.

Ab 1. Oktober 1880 Förster Fricke vom Forsthaus Externsteine.

Ab 1. Oktober 1886 Förster Möller vom Forsthaus Externstein. Ab jetzt war beständig ein Zimmer für die "Höchsten Herrschaften" bereitzuhalten, ebenso Stallung und Wagenremise, die vom Förster nicht benutzt werden durften. Möller wurde zum 1. Mai 1894 nach Kreuzkrug versetzt.

Ab 1. Mai 1894 Hartwig Gnade von Hummersen. Der Betrieb einer Gastwirtschaft war ihm ausdrücklich verboten, erst unter Prinz Adolf zu Schaumburg-Lippe im Juni 1895 wieder erlaubt.

Ab 1. November 1898 Waldschütz Koch aus Holzhausen.

1901 Eigentümerin: Fürstliche Rentkammer; Bewohner*innen: [Familie] Leopold Koch, Förster, 4 Personen.[18]

Ab 1. November 1914 Waldschütz Diekmann aus Rischenau.

Ab 1. Oktober 1922 Förster Brand aus Langenholzhausen.

1926 Eigentümerin: Fürstl. Forstverwaltung; Bewohner*innen: Förster Brand[19]

Ab 1. Oktober 1928 Förster Karl Haindl aus Bayern.

Literatur

Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55.

Friedrich-Wilhelm Schröder, Hartrören und Wolfeshalswiese, in: Heimatland Lippe, 70 (1977), S. 63-66.

Friedrich-Wilhelm Schröder, Hartröhren, Triftengrund, Breite Naht, in: Heimatland Lippe, 88 (1995), S. 34-37.

Heinrich A. Sievert, Hartröhren bereits vor vier Jahrhunderten erwähnt, in: Schlänger Bote, 20 [vielm. 21] (1996),183, S. [1], 3-4.

Heinrich A. Sievert, Anno 1711 auf Hartröhren: Bau des Herrschaftlichen Jagdhauses, in: Schlänger Bote, 20 [vielm. 21] (1996),184, S. 8-11.

Heinrich A. Sievert, Im neuen Forsthaus ein Zimmer für die Herrschaft, in: Schlänger Bote, 20 [vielm. 21] (1996),185, S. 9-10.

Gottfried Hilgerdenaar, Als Landarbeiter auf Hartröhren, in: Schlänger Bote, 20 [vielm. 21] (1996),188, S. 11-14.

Quellen

LAV NRW OWL, L 97 A Berlebeck / Forstamt Berlebeck (Dep.), Nr. 35: Forstdienstgebäude, (1927), 1938-1943

LAV NRW OWL, L 97 A Berlebeck / Forstamt Berlebeck (Dep.), Nr. 142: Telefonleitung von Hartröhren nach Lopshorn und deren Unterhaltung, 1904-1928.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 5 Nr. 5: Vertauschung des zur Holzknechtswohnung auf den Hartröhren gehörigen Gartens, 1777.

LAV NRW OWL, L 100 / Direktion der Lippischen Fideikommissverwaltung, Nr. 448: Betrieb von Gastwirtschaften durch die Förster, 1880-1895, enthält u. a. Forsthaus Hartröhren.

LAV NRW OWL, RW 0230 / Hansa Luftbild AG, Luftbildpläne 1951-1970 RW 0230, Nr. 15459: Hartröhren, Gauß-Krüger-Koordinaten: Rechtswert: 3486, Hochwert: 5750, 2.5.1966

LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. in: L 100 5/VII/BVI4: Grundriss des Forsthauses Hartröhren, 1870.

LAV NRW OWL, D 72 Meysenbug, von / Nachlass Malwida von Meysenbug, Nr. 31: Hartröhren. Aquarell (aus einem Skizzenbuch), 20. September 1841.

LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 12 B 186: Böger, Oberförster in Lopshorn gegen Holzknecht in Hartröhren, 1770.

LAV NRW OWL, L 100 / Direktion der Lippischen Fideikommissverwaltung, Nr. 530: Dienstwohnung der Forstunterbeamten (Förster und Waldschützen), 1858-1915, enthält u. a. Pläne für die Erweiterung des Försterhauses zu Hartröhren.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 10 Nr. 12: Anstellung des Conrad Claas zu Kohlstädt im Kohlstädter, Hornschen und Ecklauer Forst und des Einliegers Brinkmann auf den Hartröhren, im Lopshorner Forst zur Aufsicht auf die Hainungen und Eichelgärten, 1769-1804.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 10 Nr. 28: Beeidigung des Jägerburschen Wulke zu Hartröhren auf die Waldschützen-Instruktion und Bewilligung der halben Strafgelder an ihn, 1819-1821.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 10 Nr. 35: Waldschützen-Dienst zum Hartröhren, 1775-1853.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 10 Nr. 46: Anstellung des Waldschützlehrlings Heinrich Kanne als Mitaufseher zur Beachtung des Forstschutzes im Lopshorner Forst, besonders in der Wahrschaft Hartröhren, 1850-1855.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 10 Nr. 53: Anstellung des ehemaligen Wildhüters Dierksmeier vorm Schlinge als Forstaufseher im Lopshorner Forst für die Wahrschaften Hiddesen und Hartröhren bis zum 1. Oktober 1849, o. D.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 186 Nr. 11: Waldhude bei den Hartröhren, 1788.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. B I Tit. 3 Nr. 11: Gesuch des Waldschützen Möhring zum Hartröhren um Wildschäden-Vergütungen, 1828.

LAV NRW OWL, L 92 S / Lippische Rentkammer - Verkehrswege- und Wasserbau, Nr. 0 - Tit. XVIII Nr. 6: Unterhaltung der Buchen-Allee auf dem sogenannten Ebringshau oder Mordkuhle, unweit Lopshorn; Anpflanzung der von Lopshorn nach den Hartröhren führenden Eichen-Allee, 1796.

LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 12 H 38: Hancke, Holzknecht zu Hartröhren gegen Christian Kaiser und Limberg zu Hiddesen, 1770.

LAV NRW OWL, L 92 S / Lippische Rentkammer - Verkehrswege- und Wasserbau, Nr. 0 - Tit. IV Nr. 19: Anlage und Ausbesserung des Weges nach den Hartröhren, 1822-1923.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 263 Nr. 2: Schenkung einer Beisteuer an den Spürer Limberg auf den Hartröhren zur Bezahlung der ihm entwendeten unter seiner Aufsicht stehenden, Lettmeyer im Amt Varenholz gehörenden Bienen-Stöcke, 1779.

LAV NRW OWL, L 86 / Lippisches Kriminalgericht, Nr. 996: Hanke, Holzknecht auf Hartröhren - war von Dirksmeier im Schling auf Hartröhren misshandelt, 1763.

LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. 4/5133: Karte der Straße von Hartröhren ins Heidental bei Hiddesen, 1826.

LAV NRW OWL, L 97 A Berlebeck / Forstamt Berlebeck (Dep.), Nr. 24: Försterstelle im Forsthaus Hartröhren - Förster Tötemeier, Frickel, Möller, Gnade, Koch, Diekmann, 1873-1922.

LAV NRW OWL, L 97 A Berlebeck / Forstamt Berlebeck (Dep.), Nr. 373: Förster Diekmann in Hartröhren, 1914-1922, enthält vor allem Amtsübergabe an Förster Brand.

LAV NRW OWL, L 92 R / Lippische Rentkammer - Bausachen, Nr. 1696: Bau und Reparaturen an den Gebäuden auf Hartröhren, Band 1, 1748-1787.

LAV NRW OWL, L 92 R / Lippische Rentkammer - Bausachen, Nr. 1697: Bau und Reparaturen an den Gebäuden auf Hartröhren, Band 2, 1788-1820.

LAV NRW OWL, L 92 R / Lippische Rentkammer - Bausachen, Nr. 1698: Bau und Reparaturen an den Gebäuden auf Hartröhren, Band 3, 1823.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 2 Nr. 26: Gesuch des Sohns des Waldschützen Möhring zu Hartröhren um Anstellung und Beförderung im Forstfach, 1829-1834.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 23: Denunziation des Kolons Albert vor dem Schlinge gegen den Holzknecht Limberg sen. auf Hartröhren wegen Hainungs-Exzessen und andere Dienstvergehen, 1800-1802.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 66: Minderkrüger Wiemann gegen den Holzknecht Ludwig Limberg auf dem Hartröhren und Sägemüller Bracht in Brake, 1813.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 135: Förster Limberg zu Augustdorf gegen den Waldschützen Möhring zu Hartröhren wegen ohne Erlaubnis gefällter Rottannen, 1825.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 139: Förster Limberg zu Augustdorf gegen den Waldschützen Möhring zu Hartröhren wegen eines Hudeexzesses, 1825.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 159: Oberförster Kemper zu Oesterholz gegen den Waldschützen Möhring zu Hartröhren wegen ungebührlichen Benehmens, 1826.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 160: Förster Limberg zu Hiddesen gegen den Waldschützen Möhring zu Hartröhren wegen teurer als die Taxe verkaufter Klaftern, 1826-1828.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 161: Untersuchung gegen den Waldschützen Möhring zu Hartröhren wegen Veruntreuung eines Baums, 1827.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 162: Hofjäger Limberg zu Hiddesen gegen den Waldschützen Möhring zu Hartröhren wegen eines Jagdexzesses, 1827.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 163: Förster Limberg und Hofjäger Limberg zu Hiddesen gegen den Waldschützen Möhring zu Hartröhren wegen Hudeexzessen, 1827-1828.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 171: Waldschütz Möhring zu Hartröhren gegen den Verwalter Echterling zu Lopshorn wegen Hudeexzesses; - Waldschütz Dannhäuser sen. zu Berlebeck gegen den Papiermachergesellen Sübel wegen eines Jagdexzesses, 1829.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 174: Förster Limberg zu Hiddesen gegen den Waldschützen Möhring zu Hartröhren wegen verschiedener Exzesse, 1831-1832.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 175: Bürger Brokmann in Detmold gegen den Waldschützen Möhring zu Hartröhren wegen Dienstwidrigkeiten etc., 1833-1834.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 22 Nr. 176: Untersuchung wegen stattgefundener Klaftern-Verfälschung in der Wahrschaft des Waldschützen Möhring zu Hartröhren, 1833-1834.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 35 Nr. 5: Ausweisung eines Platzes zur Obstschule für den Waldschützen zum Hartröhren, 1818.

LAV NRW OWL, L 86 / Lippisches Kriminalgericht, Nr. 1851: Möhring, Waldschütz auf Hartröhren und sein Sohn Friedrich - werden von der Anschuldigung der Wilddieberei freigesprochen. Sie waren belastet von dem Waldschützlehrling Mellies und dem Jägerburschen Holste, 1835.

LAV NRW OWL, L 19 / Vogtei Falkenberg, Nr. 58: Verschiedenes zu Hartröhren (Rinderhude, verbotenes Fahren über Hartröhren, Einladung an den Landgrafen von Hessen, Beschreibung des Hauses auf dem Hartröhren, Forderung des Kaufmanns Bischof aus Rinteln), 1590, 1707-1726, 1749.

LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 11 C 99: Claas, Simon, Simon Krehmann und Jobst Herm. Mellies in Hiddesen gegen Holzknecht Hancke zu Hartröhren, 1766.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 17 Nr. 30: Holzknecht Hanke zu Hartröhren gegen Carl Christian Kaiser und Holzknecht Limberg zu Hiddesen, 1770.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 17 Nr. 71: Denunziationssachen gegen den Holzknecht Limberg sen. zum Hartröhren und die Holzklauber Conrad Null, Friedrich Milting und Adolph Drave zu Berlebeck wegen ordnungswidriger Verabfolgung der Klafter-Braken, 1809-1810.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 17 Nr. 100: Untersuchung gegen den Waldschützen Möhring zu Hartröhren, Waldschützen Bröker und Klafteraufseher Wulke (Wülke) wegen deren Benehmen im Wirtshaus, 1825-1826.

LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 17 Nr. 101: Untersuchungen wegen Dienstvergehen des Waldschützen Möhring zu Hartröhren, 1826-1836.

LAV NRW OWL, L 92 N / Lippische Rentkammer - Gewerbeabgaben, Nr. 308: Wirtschaftskontrakte im Amt Detmold, Bd. 22, 1793-1819, enthält: 1) Branntweinausschank in Hartröhren; 2) Urteil in Sachen Krüger Wellner (Hiddesen) ./. Waldschütz (Hartröhren) wegen unbefugter Krugwirtschaft (1819).

LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. 5/2179: Karte zum Umbau des Forsthauses in Hartröhren; Ansichten, Querschnitte, Grundrisse, mit Eintragungen, 1916.

Archiv der Lippischen Landeskirche: 01.01 / Konsistorialregistratur, Nr. 0128: Einpfarrung des Forsthauses Hartröhren in die Detmolder Pfarrgemeinde, 1862 - 1863.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55, S. 25.
  2. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 214.
  3. Zit. nach Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55, S. 10.
  4. Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55, S. 10.
  5. Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55, S. 15.
  6. LAV NRW OWL, D 72 Knoch / Nachlass Johann Ludwig Knoch, Nr. 8: Entwurf einer kurzen geografischen und topografischen Beschreibung der Grafschaft Lippe.
  7. Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55, S. 14 f.
  8. LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 12 H 38: Hancke, Holzknecht zu Hartröhren gegen Christian Kaiser und Limberg zu Hiddesen, 1770; sowie LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 17 Nr. 30: Holzknecht Hanke zu Hartröhren gegen Carl Christian Kaiser und Holzknecht Limberg zu Hiddesen, 1770.
  9. LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 10 Nr. 5: Abdankung des Holzknechts Rieks und Annehmung des jungen Limberg an dessen Stelle; Gehalts-Zulage Limbergs zum Kreuzkrug und Verpflichtung seines Sohns auf die Holzknechts-Instruktion, 1779-1813.
  10. Heinrich August Sievert, Hiddesen und das Hermannsdenkmal. Eine kleine Dorfchronik, Hiddesen 1950., S. 71-72.
  11. Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55, S. 26–28.
  12. Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55, S. 18 f.
  13. Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55, S. 26.
  14. Nachfolgende Auflistung nach Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55, S. 28 f.
  15. LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 12 H 38: Hancke, Holzknecht zu Hartröhren gegen Christian Kaiser und Limberg zu Hiddesen, 1770; sowie LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 17 Nr. 30: Holzknecht Hanke zu Hartröhren gegen Carl Christian Kaiser und Holzknecht Limberg zu Hiddesen, 1770.
  16. LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. A Tit. 10 Nr. 5: Abdankung des Holzknechts Rieks und Annehmung des jungen Limberg an dessen Stelle; Gehalts-Zulage Limbergs zum Kreuzkrug und Verpflichtung seines Sohns auf die Holzknechts-Instruktion, 1779-1813.
  17. Heinrich A. Sievert, Heidental, Hartrören, Donoper Teich und Umgebung, in: Mitteilungen aus d. Lippischen Geschichte und Landeskunde, 14 (1933), S. 1-55, S. 25.
  18. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 214 u. 216.
  19. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 695.

Autor*innen

Joachim Kleinmanns

Seitenhistorie

Seite erstellt am 13.04.2026 von Joachim Kleinmanns

Letzte Änderung am: 13.04.2026 von Joachim Kleinmanns