Hilgenstuhl 25 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
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Das Wohnhaus war ein Dreiständer-Fachwerkbau von 1839 mit wetterseitiger Stallabseite (Kübbung) rechts. Prachtvoller Torbogen mit Inschrift, Rose und Stern als Landeswappen und Tulpenbäumchen in Vasen auf den Torständern. Nach einer Umbauinschrift wurde das Haus 1940 zu einem Betriebserholungsheim der Firma Gildemeister in Bielefeld ausgebaut. Nach jahrzehntelangem verfall ist das Gebäude, das zuletzt durch ein Notdach gesichert war, um 2020 abgerissen worden. | |||
[[Datei:Hilgenstuhl25_050410_1.jpg|thumb|Ruine des ehem. Wohnhauses Hörste Nr. 22 | [[Datei:Hilgenstuhl25_050410_1.jpg|thumb|Ruine des ehem. Wohnhauses Hörste Nr. 22. Foto: Hans-Christian Schall, 2010]] | ||
[[Datei:Hilgenstuhl25_050410_2.jpg|thumb|Torbogen mit Hausinschrift Hörste Nr. 22 | [[Datei:Hilgenstuhl25_050410_2.jpg|thumb|Torbogen mit Hausinschrift Hörste Nr. 22. Foto: Hans-Christian Schall, 2010]] | ||
==Inschriften<ref>[https://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/lippe.htm Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV]</ref>== | ==Inschriften<ref>[https://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/lippe.htm Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV]</ref>== | ||
Version vom 23. Juli 2026, 13:21 Uhr
| Hilgenstuhl 25 (Hörste) | |
|---|---|
| Ortsteil | Hörste |
| Straße | Hilgenstuhl (Hörste) |
| Hausnummer | 25 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Hörste |
| Hausnummer | 022 |
Kötterstätte in Einzellage vor dem Berg Hilgenstuhl auf einer Rodungsinsel im Wald bei Hörste, alte Hausnummer 22. Die Bewohner der 1781 als Hoppenplöcker eingestuften Stätte heißen Hilgenstöhler.
Geschichte
Gebäude
Das Wohnhaus war ein Dreiständer-Fachwerkbau von 1839 mit wetterseitiger Stallabseite (Kübbung) rechts. Prachtvoller Torbogen mit Inschrift, Rose und Stern als Landeswappen und Tulpenbäumchen in Vasen auf den Torständern. Nach einer Umbauinschrift wurde das Haus 1940 zu einem Betriebserholungsheim der Firma Gildemeister in Bielefeld ausgebaut. Nach jahrzehntelangem verfall ist das Gebäude, das zuletzt durch ein Notdach gesichert war, um 2020 abgerissen worden.


Inschriften[1]
Obere Inschrift:
Gildemeister & Comp Akt Ges und Berg & Co GmbH aus Bielefeld
machten im Jahre 1940 für ihre Gefolgschaft
aus dem Hilgenstuhl und dem Pferdekamp einen Bauernhof
Untere Inschrift:
O HERR WOHNE MIT UNS IN DIESEM HAUSE UND SEI UNS GNÄDICH ZEIGE
UNS DEINE WEGE UND LEITE UNS IN DEINER WAHRHEIT DEN DU BIST DER
GOTT DER UNS HILFT TAG ICH HAREN WIER DEIN BELOBET SEI DEUN HEILIGER
NAME VON NUN AN BIS IN EWIGKEIT AMENN
HEINRICH HILGENSTÜHLER ZU STAPELAGE UND WILHELMIENE GELLER VON DER PIWITSHEIDE
MEISTER HÖRSTMEIER DEN 16 AUGUST 1856
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Literatur
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat
Autor
Seitenhistorie
Seite erstellt am 23.01.2025 von Dr. Horst Wissbrock
Letzte Änderung am: 23.07.2026 von Heinrich Stiewe