Sie möchten sich die Arbeit mit dem Wiki erklären lassen, haben inhaltliche Fragen oder möchten ihr persönliches Projekt besprechen? Die WikiWerkstatt ist bis auf Weiteres immer montags von 16 bis 19 Uhr im Landesarchiv, Willi-Hofmann-Straße 2, 32756 Detmold geöffnet! Eine Voranmeldung bei Roland Linde wird empfohlen.
Bruchstraße (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{Straße info | |||
|Koordinaten=51.93559, 8.87654 | |||
}} | |||
Reichte von der Bruchpforte bis [[Unter der Wehme (Detmold)|Unter der Wehme]]. | Reichte von der Bruchpforte bis [[Unter der Wehme (Detmold)|Unter der Wehme]]. | ||
Version vom 16. April 2024, 17:59 Uhr
Bruchstraße (Detmold) | |
---|---|
Ortsteil | |
Karte |
Reichte von der Bruchpforte bis Unter der Wehme.
Charakteristik
Beidseitig dicht mit giebelständigen Bürgerhäusern bebaut, teilweise durch Neubauten des Historismus und des 20. Jahrhunderts ersetzt.
Name
Benannt nach dem im Westen vor der Mauer liegenden Bruch. Am höchsten Punkt, dem "Bruchberg", befand sich eine Pforte, durch die der Hirte das Vieh in den Bruch trieb. Der Wegabschnitt vor dem Bruchtor wurde bis zur Verlängerung der Bruchstraße bis zur Paulinenstraße "Uflerstraße" genannt, also Weg nach Salzuflen, im Volksmund auch "Bärenschwanz".[1]
Geschichte
Nach Aufgabe des Kirchhofs als Bestattungsplatz (nach der Pest 1625 fand keine Belegung des Kirchhofs mehr statt) wurde auch das Teilstück "Am Kirchhof" mit einbezogen.
1807 wurde die Zugbrücke über den Mühlenkanal vor dem Bruchtor unter Bauleitung von Kammerrat Gerke als steinerne Bogenbrücke erneuert und 1830 unter Leitung von Ferdinand Brune verbreitert.
1848 wurde die Tieferlegung der Straße am Bruchberg und am Marktplatz sowie Auffüllung dazwischen ausgeführt.[2] Zugleich wurden die Brücken über den Mühlenkanal und den Wallgraben abgebrochen und in toieferer Lage erneuert.[3] Damit war eine Umpflasterung mit Anlegung von Trottoirs im Jahr 1850 verbunden.[4]
1861 Genehmigung der neuen Paulinenstraße, dabei die Verbindung vom Bruchtor zur Paulinenstraße in die Bruchstraße einbezogen. Die hier notwendig gewordene breitere Brücke wurde aber erst 1879 von Reg.-Baumeister K. Heckhoff als flache Eisenbrücke geplant und am 19.4.1880 vom Hofmarschallamt genehmigt.[5]
Hausstätten
Literatur
Rüdiger Henke, Die Straßen der Detmolder Kernstadt, Detmold 2013.