Lagesche Straße 191 (Jerxen-Orbke)
| Lagesche Straße 191 (Jerxen-Orbke) | |
|---|---|
| Ortsteil | Jerxen-Orbke |
| Straße | Lagesche Straße (Jerxen-Orbke) |
| Hausnummer | 191 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Jerxen und Orbke |
| Wohnplatz | Orbke |
| Hausnummer | - |
| Ergänzte Hausnummer | 191 |
1888-1890 erbaute Schule.
Geschichte
Die Kinder aus Jerxen und Orbke besuchten zunächst die Schule in Heiden. Nebenschulen entstanden 1803 in Nienhagen und 1828 in Klüt, die auch von den Kindern aus Jerxen und Orbke besucht wurden. Als 1888 eine Erweiterung dieser beiden Schulen anstand, entschlossen sich die Bauerschaften Jerxen und Orbke, auf ihrer Grenze eine gemeinsame Schule zu bauen. Am 25.3.1888 wurde der Antrag an das zuständige Konsistorium gestellt, welcher diesen gegenüber dem Landtag befürwortete. Im August 1888 wählten die "hörberechtigten" Einwohner einen Schulvorstand. Gewählt wurden die Kolone Bekemeier, Gehring, Niemeier, Brinkmeier, Meier und Beine. Pastor Karl Sturhahn aus Heiden übernahm den Vorsitz. Der Bau wurde im Herbst 1888 genehmigt. Der Bauplatz stammte von Meier zu Jerxen (1 ½ Scheffelsaat) und Bekemeier (2 ½ Scheffelsaat). Hofzimmermeister Friedrich Gehring baute das Schulgebäude. Im August 1890 war die Schule vollendet. Die veranschlagten Kosten von 15.900 Mark wurden um 7.000 Mark überschritten. Heinrich Schacht, bis dahin Lehrer in Veldrom, erhielt die Lehrerstelle, der Unterricht begann mit etwa 70 Schüler*innen.[1]
Gebäude
Das Schulhaus besaß ein Klassenzimmer und 2 Wohnräume für den Lehrer.
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
1901 Schulgemeinde Jerxen, Schule; Bewohner*innen: Heinrich Schacht, Lehrer; Armin Schacht, Amtsschreiber.[2]
Literatur
Annette Heuwinkel-Otter/Wolfgang Schwesig, Ein Dorf schreibt Geschichte. Jerxen-Orbke in Lippe, Detmold 2014.
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Annette Heuwinkel-Otter/Wolfgang Schwesig, Ein Dorf schreibt Geschichte. Jerxen-Orbke in Lippe, Detmold 2014, S. 116 f.
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 265.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 19.07.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 19.07.2026 von Joachim Kleinmanns