Postweg Kirche (Elbrinxen): Unterschied zwischen den Versionen

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==Gebäude==
==Gebäude==
[[File:Lügde - 2014-09-08 - Evangelische Kirche Elbrinxen (6).jpg|thumb|Kirche Elbrinxen, 2014, Foto: Tsungam]]
[[File:Lügde - 2014-09-08 - Evangelische Kirche Elbrinxen (6).jpg|thumb|Kirche Elbrinxen, 2014, Foto: Tsungam]]
Romanischr Kirchenbau mit mächtigem Westturm.<ref Name="Meier" />
Romanischer Kirchenbau mit mächtigem Westturm.<ref Name="Meier" />
 
Die aus einem Langschiff und einer an der Westseite befindlichen Turmanlage bestehende Kirche wurde im 12. Jh. erbaut und gehört zu den ältesten Gotteshäusern in Lippe. Der Turm mit seinen meterdicken Mauern diente in Kriegszeiten als Wehrturm zum Schutz der Dorfbewohner. Die Turmfenster zeigen romanischen Baustil, weshalb eine Errichtung der Kirche um 1100 anzunehmen ist. Eine Kirchenrechnung von 1620 belegt eine gründliche Erneuerung von Kirche und Turm.
 
Nach der letzten Innengestaltung von 1929 wurde die Kirche 1969 vollständig renoviert. Im Altarraum steht die neue 13-Register-Orgel der Orgelbaufirma Steinmann, Vlotho. Durch die Verlagerung der Empore von der West- an die Nordseite konnte der Turmraum mit seinem romanischen Bogen in das Kirchenschiff mit einbezogen werden. Die jahrhundertealten Eichen-Deckenbalken wurden freigelegt und z. T. erneuert. Besonders wertvoll ist die Kanzel von 1562. Sie stand bis 1699 in der Kirche in Horn. Die sechs Seitenfelder der Kanzel  zeigen biblische Motive des alten und neuen Testaments in hervorragender plastischer Schnitzkunst mit altdeutschen Begleitsprüchen.
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Auf dem Kirchhof befindet sich das Naturdenkmal „1000-jährige Linde“, die einen Stammumfang von 12 m und einen Kronendurchmesser von 30 m bei einer Gesamthöhe von 35 m hat.


==Inschriften==
==Inschriften==

Version vom 13. Juli 2026, 20:24 Uhr

Postweg Kirche (Elbrinxen)
OrtsteilElbrinxen
StraßePostweg (Elbrinxen)
HausnummerKirche
Karte
Adressbuch von 1901Nein

Ev.-ref. Kirche Elbrinxen

Introtext

Geschichte

Die kleine Kirche stammt vermutlich aus dem Hochmittelalter.[1][2]

Gebäude

Kirche Elbrinxen, 2014, Foto: Tsungam

Romanischer Kirchenbau mit mächtigem Westturm.[1]

Die aus einem Langschiff und einer an der Westseite befindlichen Turmanlage bestehende Kirche wurde im 12. Jh. erbaut und gehört zu den ältesten Gotteshäusern in Lippe. Der Turm mit seinen meterdicken Mauern diente in Kriegszeiten als Wehrturm zum Schutz der Dorfbewohner. Die Turmfenster zeigen romanischen Baustil, weshalb eine Errichtung der Kirche um 1100 anzunehmen ist. Eine Kirchenrechnung von 1620 belegt eine gründliche Erneuerung von Kirche und Turm.

Nach der letzten Innengestaltung von 1929 wurde die Kirche 1969 vollständig renoviert. Im Altarraum steht die neue 13-Register-Orgel der Orgelbaufirma Steinmann, Vlotho. Durch die Verlagerung der Empore von der West- an die Nordseite konnte der Turmraum mit seinem romanischen Bogen in das Kirchenschiff mit einbezogen werden. Die jahrhundertealten Eichen-Deckenbalken wurden freigelegt und z. T. erneuert. Besonders wertvoll ist die Kanzel von 1562. Sie stand bis 1699 in der Kirche in Horn. Die sechs Seitenfelder der Kanzel zeigen biblische Motive des alten und neuen Testaments in hervorragender plastischer Schnitzkunst mit altdeutschen Begleitsprüchen.

Kirche in Elbrinxen, Foto L. Kaup 2005

Auf dem Kirchhof befindet sich das Naturdenkmal „1000-jährige Linde“, die einen Stammumfang von 12 m und einen Kronendurchmesser von 30 m bei einer Gesamthöhe von 35 m hat.

Inschriften

Glocken

Glocken von 1922 und 1949

Orgel

1969 Steinmann Orgel

Inventar

Kanzel in der Kirche Elbrinxen, 2014, Foto: Tsungam
  • Kanzel von 1562
  • Empore von 1620

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Elbrinxen-Falkenhagen

Pastoren

  • 1590-1550 Johann Schwager

bis 1926 siehe Butterweck[2]

  • 1926-JJJJ Erich Stiewe
  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
  • Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 388 ff

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
  2. 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 388 ff

Autor*innen

Lothar Kaup, Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 30.06.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 13.07.2026 von Lothar Kaup