Heßloher Straße 1 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
[[Datei: Heßloher Str 1.jpg | thumb | Heßloher Str. 1, Foto Privat, ca. 1938]]
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Die Hausstätte Heßloher Straße 1 / vor 1970 Heßloher Straße 1 / Heiden Nr. 56, die Hofstelle Sentker, liegt an der Kreuzung, an der die Heßloher Straße sowie die Straße An der Reihe in die hier abknickende Hauptstraße in Heiden einmünden.
Auf dem Grundstück bestanden ehemals zwei Stätten, die Hofstellen Nr. 44 und Nr. 56. Bereits in der Friemelschen Karte von 1728 sind an dieser Wegekreuzung zwei kleine Grundstücke dargestellt, die in der Plandarstellung bei Hüls als die Hofstellen von Friedr. auf der Flaßrote sowie von Joh. Berend Glandrup benannt werden. <ref>{{HülsHeiden1974}} S.123 und Abb. 39 </ref>   
Auch im Urkatasterplan von 1883 ist die damals beengte Grundstückssituation ersichtlich, hier sind zwei bebaute Parzellen erkennbar. Die beiden Gebäude standen nahe an bzw. auf der gemeinsamen Grenze, jedoch gegeneinander versetzt. Auf dem östlichen Grundstück, das von der Straße nach Heßloh erschlossen war, stand das kleinere Haus Nr. 44. Das Grundstück mit Haus Nr. 56 war von der Straße An der Reihe zugänglich.
Aus der Eintragung im Katasterplan von 1919 ergibt sich, dass die ehemalige Hof-stelle 44 vom Eigentümer der Nr. 56, ab 1901 Landwirt Gustav Sentker, übernommen wurde. Hier ist erkennbar, dass das Gebäude Nr. 44 abgebrochen wurde und an seiner Stelle ein großes neues Gebäude, wohl eine Scheune für den neuen Hof Sentker Nr. 56 errichtet worden war.


Die Hausstätte Heßloher Straße 1 / (bis 1970) Heßloher Straße 1 / Heiden Nr. 56, die Hofstelle Sentker, liegt an der Kreuzung, an der die Heßloher Straße sowie die Straße An der Reihe in die hier abknickende Hauptstraße in Heiden einmünden.
Für die Hofstelle sind im Urkataster von 1883 zwei Gebäude eingetragen. Das größere Hauptgebäude ist mit der Giebelschmalseite zur Kreuzung ausgerichtet. Im Katasterplan von 1919 <ref>beide Pläne: Kreis Lippe, Katasteramt </ref> wird anstelle des kleineren Gebäudes, das nahe der Heßloher Straße gelegen war, ein großes Gebäude, möglicherweise eine neue Scheune dargestellt.
==Gebäude==
==Gebäude==
Auf einem alten Foto von der Wegekreuzung, auf dem Girlandenschmuck über den Straßen sichtbar ist, wohl anlässlich eines Sängerfestes oder des Schützenfestes von 1936, ist im Hintergrund die Giebelseite des ehemaligen Gebäudes Heiden Nr. 56 mit dem Deelentor erkennbar. Das Gebäude ist abgebrochen worden und an gleicher Stelle wurde 1958 ein zweigeschossiges Wohnhaus mit hellem Anstrich und Walmdach wurde errichtet.
Auf einem alten Foto von der Wegekreuzung, auf dem Girlandenschmuck über den Straßen sichtbar ist, wohl anlässlich eines Sängerfestes oder des Schützenfestes von 1936, ist im Hintergrund die Giebelseite des ehemaligen Gebäudes Heiden Nr. 56 mit dem Deelentor erkennbar. Das Gebäude ist abgebrochen worden und an gleicher Stelle wurde 1958 ein zweigeschossiges Wohnhaus mit hellem Anstrich und Walmdach wurde errichtet.

Version vom 9. Mai 2026, 00:16 Uhr

Heßloher Straße 1 (Heiden)
OrtsteilHeiden
StraßeHeßloher Straße (Heiden)
Hausnummer1
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHeiden
Wohnplatz./.
Straße./.
Hausnummer056

Die Hausstätte hatte ehemals die Nr. 56 in Heiden.

Geschichte

Heßloher Str. 1, Foto Privat, ca. 1938

Die Hausstätte Heßloher Straße 1 / vor 1970 Heßloher Straße 1 / Heiden Nr. 56, die Hofstelle Sentker, liegt an der Kreuzung, an der die Heßloher Straße sowie die Straße An der Reihe in die hier abknickende Hauptstraße in Heiden einmünden.

Auf dem Grundstück bestanden ehemals zwei Stätten, die Hofstellen Nr. 44 und Nr. 56. Bereits in der Friemelschen Karte von 1728 sind an dieser Wegekreuzung zwei kleine Grundstücke dargestellt, die in der Plandarstellung bei Hüls als die Hofstellen von Friedr. auf der Flaßrote sowie von Joh. Berend Glandrup benannt werden. [1]

Auch im Urkatasterplan von 1883 ist die damals beengte Grundstückssituation ersichtlich, hier sind zwei bebaute Parzellen erkennbar. Die beiden Gebäude standen nahe an bzw. auf der gemeinsamen Grenze, jedoch gegeneinander versetzt. Auf dem östlichen Grundstück, das von der Straße nach Heßloh erschlossen war, stand das kleinere Haus Nr. 44. Das Grundstück mit Haus Nr. 56 war von der Straße An der Reihe zugänglich.

Aus der Eintragung im Katasterplan von 1919 ergibt sich, dass die ehemalige Hof-stelle 44 vom Eigentümer der Nr. 56, ab 1901 Landwirt Gustav Sentker, übernommen wurde. Hier ist erkennbar, dass das Gebäude Nr. 44 abgebrochen wurde und an seiner Stelle ein großes neues Gebäude, wohl eine Scheune für den neuen Hof Sentker Nr. 56 errichtet worden war.

Gebäude

Auf einem alten Foto von der Wegekreuzung, auf dem Girlandenschmuck über den Straßen sichtbar ist, wohl anlässlich eines Sängerfestes oder des Schützenfestes von 1936, ist im Hintergrund die Giebelseite des ehemaligen Gebäudes Heiden Nr. 56 mit dem Deelentor erkennbar. Das Gebäude ist abgebrochen worden und an gleicher Stelle wurde 1958 ein zweigeschossiges Wohnhaus mit hellem Anstrich und Walmdach wurde errichtet.

Heßloher Straße 1, Foto Privat, 2004

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

1855 im Salbuch ist zu Heiden Nr. 56 Büngener eingetragen [2]

1901[3] Sentker, Gustav, Landwirth

1926[4] Sentker, Gustav jun., Landwirt

Literatur

Quellen

LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855 Digitalisat.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hans Hüls: Heiden in Lippe, Zur Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraumes. Im Auftrag der Stadt Lage herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe. Detmold 1974. Gleichzeitig im Selbstverlag der Geographischen Komission für Westfalen erschienen. Online abrufbar S.123 und Abb. 39
  2. LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855.
  3. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat S.259
  4. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat S.732

Autor*innen

Lothar Kaup

Seitenhistorie

Seite erstellt am 12.03.2026 von Lothar Kaup

Letzte Änderung am: 09.05.2026 von Lothar Kaup