Schulstraße 19 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen

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Wolfgang Kramer (Diskussion | Beiträge)
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==Inschriften==
==Inschriften==
==Glocken==
Das Geläut aus Stahlglocken hat die Disposition: <ref Name="Glocken">[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17]</ref>
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Die angeblich fünfälteste Glocke lippische Glocke (1463 - Jhesus Maria Broder Arent) steht seit 1948 unbenutzt im Turm.<ref Name="Glocken" />


==Eigentümer==
==Eigentümer==

Version vom 21. April 2026, 10:18 Uhr

Ev.-ref. Klosterkirche Blomberg

Schulstraße 19 (Blomberg)
OrtsteilBlomberg (Kernstadt)
StraßeSchulstraße (Blomberg)
Hausnummer19
Karte
... die Kapelle "im seligen Winkel" wurde bis 1485 zur spätgotischen Hallenkirche ausgebaut.[1]

Geschichte

Am Ostertag des Jahres 1460 stahl eine Frau 45 geweihte Hostien aus der Martinikirche und warf diese, aus Angst vor Verfolgung, in einen Brunnen. Sie wurde ergriffen, vor Gericht gestellt, verurteilt und verbrannt. Am Brunnen ereigneten sich danach zahlreiche Wunder. Eine blühende Wallfahrt entstand.

Gebäude

Klosterkirche Blomberg, 2012, Foto: Grugerio

Dreijochige spätgotische Hallenkirche ohne Turm. Zwei Satteldächer mit Fachwerkgiebeln. Die Kirchenglocken befinden sich im Turm der ehemaligen Martinikirche, die um 1830 abgebrochen wurde.
In der Kirche befindet sich das Garbmal von Graf Bernhard VII zur Lippe und seiner Gemahlin Anna von Holstein-Schaumburg.
Die spätgotische Hallenkirche gilt als „bedeutendster spätmittelalterlicher Kirchenbau in Lippe“.

Inschriften

Glocken

Das Geläut aus Stahlglocken hat die Disposition: [2]

  • Auf f' gestimmt
  • Auf as' gestimmt
  • Auf c" gestimmt

Die angeblich fünfälteste Glocke lippische Glocke (1463 - Jhesus Maria Broder Arent) steht seit 1948 unbenutzt im Turm.[2]

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg

Pastoren

bis 1926 [3]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
  • Ulrich Meier, Ein folgenschwerer Diebstahl - Der Blomberger Hostienfrevel 1460

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 41
  2. 2,0 2,1 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17
  3. Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 324 ff

Autor*innen

Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 17.02.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 21.04.2026 von Wolfgang Kramer