Schulstraße 19 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen
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Die angeblich fünfälteste Glocke lippische Glocke (1463 - Jhesus Maria Broder Arent) steht seit 1948 unbenutzt im Turm.<ref Name="Glocken" /> | |||
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Version vom 21. April 2026, 10:18 Uhr
Ev.-ref. Klosterkirche Blomberg
| Schulstraße 19 (Blomberg) | |
|---|---|
| Ortsteil | Blomberg (Kernstadt) |
| Straße | Schulstraße (Blomberg) |
| Hausnummer | 19 |
| Karte | |
... die Kapelle "im seligen Winkel" wurde bis 1485 zur spätgotischen Hallenkirche ausgebaut.[1]
Geschichte
Am Ostertag des Jahres 1460 stahl eine Frau 45 geweihte Hostien aus der Martinikirche und warf diese, aus Angst vor Verfolgung, in einen Brunnen. Sie wurde ergriffen, vor Gericht gestellt, verurteilt und verbrannt. Am Brunnen ereigneten sich danach zahlreiche Wunder. Eine blühende Wallfahrt entstand.
Gebäude

Dreijochige spätgotische Hallenkirche ohne Turm. Zwei Satteldächer mit Fachwerkgiebeln. Die Kirchenglocken befinden sich im Turm der ehemaligen Martinikirche, die um 1830 abgebrochen wurde.
In der Kirche befindet sich das Garbmal von Graf Bernhard VII zur Lippe und seiner Gemahlin Anna von Holstein-Schaumburg.
Die spätgotische Hallenkirche gilt als „bedeutendster spätmittelalterlicher Kirchenbau in Lippe“.
Inschriften
Glocken
Das Geläut aus Stahlglocken hat die Disposition: [2]
- Auf f' gestimmt
- Auf as' gestimmt
- Auf c" gestimmt
Die angeblich fünfälteste Glocke lippische Glocke (1463 - Jhesus Maria Broder Arent) steht seit 1948 unbenutzt im Turm.[2]
Eigentümer
Ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg
Pastoren
bis 1926 [3]
- JJJJ
Literatur
- Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
- Ulrich Meier, Ein folgenschwerer Diebstahl - Der Blomberger Hostienfrevel 1460
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.blombergref.de
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Klosterkirche_(Blomberg)
Einzelnachweise
- ↑ Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 41
- ↑ 2,0 2,1 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17
- ↑ Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 324 ff
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 17.02.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 21.04.2026 von Wolfgang Kramer