Lange Straße 27 (Bad Salzuflen): Unterschied zwischen den Versionen
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
1549 Joist Hencke; später: Adolff Richter, Heinrich Becker und Johan Punge.<ref>Sofern nicht anders ausgewiesen, Informationen zu diesem und folgenden Einträgen entnommen aus: Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 50. </ref> | |||
1556/67 Frederick Geißenbier (Freyderyck Geissenbeir); später: Herman Geißenbier. | |||
1623 „Barthold zu Bexten (1628: dessen Kinder besitzen Salzwerk-Anteil)“; „zur Heuer“: der Stadtdiener Herm. zu Hepeke, später Salzuflen Nr. 42. | |||
1628/33 Herman Moller; „hat nur 3 Scheffel Land zu eigen, 1 1/2 in Pacht.“ | |||
1645 Herman Müller, „ein Bäcker seiner Hantierung nach.“ | |||
1658/65 Der Bäcker Herman Möller. | |||
1671 Herm. Müller, „Schütze in der 2. Corporalschaft.“ | |||
1673/84 Johan Schmahle, im Jahr 1673 als Bäcker und Gastwirt tätig; die Witwe des Cordt Schmale, „1681: ist dote“. | |||
1702 Der Bäcker Thomas Stakelbeck. | |||
1748 Die Witwe des Thomas Stackelbeck mit „2 Söhne[n], welche für Knechte bey ihren Pferden sind.“ | |||
1752/55 Die Witwe des Thomas Stakelbeck. | |||
1760 „dto.“ | |||
1767/72 Joh. Friedr. Giesenbier, ab dem 13.02.1774 in zweiter Ehe verheiratet mit Henr. Flor. Regel aus Salzuflen Nr. 51. | |||
1776, am 12.07.: „Beim Brand von Nr. 55 schwer beschädigt; J. Fr. Giesenb. will sein offenliegendes Haus aufbauen, bittet um Entschädigung.“ | |||
1779/82 Joh. Friedr. Gießenbier; „hat seine Witwe in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten hinterlassen.“ | |||
1793/95 Henr. Flor., geb. Regel, die Witwe des Friedr. Giesenbier. | |||
1803 Der Tischler Conr. Ludw. Rose aus Blomberg; heiratete am 17.12. (Joh.) Henriette Giesenbiers, geboren 1777, einzige Tochter des Friedr. Gießenbier. | |||
1813/25 Der Tischler Ludwig Rose. | |||
1829/34 Der Schlosser und Salinenschmied C. Gast; verheiratet mit der Tochter des Glasers Schäfer aus Salzuflen Nr. 121. | |||
1837 Die Witwe des Landwirtes Rose; „Schlößer“ Gast sowie die Witwe des Friedrich Frigge. | |||
1844/48 Der Schlosser Gast; „zur Heuer“: Konrad Dedersen, später Salzuflen Nr. 48. | |||
1851/57 Der Schlosser Gast. | |||
1861 Der Schlosser und Salinenschmied Carl Gast, verstorben im Jahre 1871; der Bäcker Carl Gast, „Konkurs 1876/81“. | |||
1871/80 Der Bäcker Ernst Gast, geboren 1830, mit seiner Ehefrau Eliese; außerdem der Salinenarbeiter Carl Gast. | |||
1885, am 11.11.: Der Bäcker Carl Gast, „Bau eines Schuppens.“ | |||
1901 Der Bäcker Carl Gast und der Lehrer Joseph Lasker. | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||
Version vom 16. März 2026, 11:59 Uhr
| Lange Straße 27 (Bad Salzuflen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Bad Salzuflen (Kernstadt) |
| Straße | Lange Straße (Bad Salzuflen) |
| Hausnummer | 27 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Salzuflen |
| Straße | Langestraße |
| Hausnummer | 027 |
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.
Geschichte
Gebäude
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
1549 Joist Hencke; später: Adolff Richter, Heinrich Becker und Johan Punge.[1]
1556/67 Frederick Geißenbier (Freyderyck Geissenbeir); später: Herman Geißenbier.
1623 „Barthold zu Bexten (1628: dessen Kinder besitzen Salzwerk-Anteil)“; „zur Heuer“: der Stadtdiener Herm. zu Hepeke, später Salzuflen Nr. 42.
1628/33 Herman Moller; „hat nur 3 Scheffel Land zu eigen, 1 1/2 in Pacht.“
1645 Herman Müller, „ein Bäcker seiner Hantierung nach.“
1658/65 Der Bäcker Herman Möller.
1671 Herm. Müller, „Schütze in der 2. Corporalschaft.“
1673/84 Johan Schmahle, im Jahr 1673 als Bäcker und Gastwirt tätig; die Witwe des Cordt Schmale, „1681: ist dote“.
1702 Der Bäcker Thomas Stakelbeck.
1748 Die Witwe des Thomas Stackelbeck mit „2 Söhne[n], welche für Knechte bey ihren Pferden sind.“
1752/55 Die Witwe des Thomas Stakelbeck.
1760 „dto.“
1767/72 Joh. Friedr. Giesenbier, ab dem 13.02.1774 in zweiter Ehe verheiratet mit Henr. Flor. Regel aus Salzuflen Nr. 51.
1776, am 12.07.: „Beim Brand von Nr. 55 schwer beschädigt; J. Fr. Giesenb. will sein offenliegendes Haus aufbauen, bittet um Entschädigung.“
1779/82 Joh. Friedr. Gießenbier; „hat seine Witwe in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten hinterlassen.“
1793/95 Henr. Flor., geb. Regel, die Witwe des Friedr. Giesenbier.
1803 Der Tischler Conr. Ludw. Rose aus Blomberg; heiratete am 17.12. (Joh.) Henriette Giesenbiers, geboren 1777, einzige Tochter des Friedr. Gießenbier.
1813/25 Der Tischler Ludwig Rose.
1829/34 Der Schlosser und Salinenschmied C. Gast; verheiratet mit der Tochter des Glasers Schäfer aus Salzuflen Nr. 121.
1837 Die Witwe des Landwirtes Rose; „Schlößer“ Gast sowie die Witwe des Friedrich Frigge.
1844/48 Der Schlosser Gast; „zur Heuer“: Konrad Dedersen, später Salzuflen Nr. 48.
1851/57 Der Schlosser Gast.
1861 Der Schlosser und Salinenschmied Carl Gast, verstorben im Jahre 1871; der Bäcker Carl Gast, „Konkurs 1876/81“.
1871/80 Der Bäcker Ernst Gast, geboren 1830, mit seiner Ehefrau Eliese; außerdem der Salinenarbeiter Carl Gast.
1885, am 11.11.: Der Bäcker Carl Gast, „Bau eines Schuppens.“
1901 Der Bäcker Carl Gast und der Lehrer Joseph Lasker.
Literatur
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Sofern nicht anders ausgewiesen, Informationen zu diesem und folgenden Einträgen entnommen aus: Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 50.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 16.03.2026 von Lennart Stephan
Letzte Änderung am: 16.03.2026 von Lennart Stephan