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Biemsen-Ahmsen: Unterschied zwischen den Versionen

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==Siedlungscharakteristik==
==Siedlungscharakteristik==
Die beiden von einander getrennten Siedlungsgebiete weisen jeweils die Form eines Drubbels (=5 bis 10 locker angehäufte teils in Form eines Dreiseithofes teils in der herkömmlichen Form des Wohnstallhofes mit den dazugehörigen Gebäuden wie Kotten oder Leibzuchten drumherum) auf.
Die beiden Ortschaften weisen jeweils die Form eines Höfeweilers bzw. Drubbels auf (5 bis 10 locker gestreute Anwesen) auf. Inzwischen ist durch die Ausweitung der Siedlungsgebiete diese frühere Siedlungsform nur noch in den Randbereichen zu erkennen.
Inzwischen ist durch Ausweitung der Siedlungsgebiete diese Form der schon in sächsischer Zeit gebräuchlichen Haufensiedlung nur noch an den Außenrändern zu erkennen.


==Pläne, Ortsansichten==
==Pläne, Ortsansichten==
   
   
==Ortsname==
==Ortsname==
Erwähnung finden sowohl B. als auch A.im Corveyer Mönchsverzeichnis als Bionhus(un) und Amaleshusun (826-876), wobei nicht gesichert ist, ob die beiden Ortsnamen sich auf diese lippischen Orte beziehen. Im 13. Jhd erscheinen dann als gesichert Bimes(s)en und Amelis(s)en (bona sua sita in A. et in Lochusen). 1612 wird Jobst zu Exster, zu Amnessen erbgesessen erwähnt und  es  erscheint in Salbüchern für Lippe die Bezeichnung z.B. Stuckmann zu Biemsen (1616). 1681 steht im Diarium Lippiacum Ahmsen wie wir es heute kennen.(1)
Erwähnung finden sowohl Ahmsen als auch Biemsen bereits in den zwischen 826 und 876 entstandenen älteren Corveyer Traditionen als "Amaleshusun" und "Bionhus(un)", wobei nicht gesichert ist, ob die beiden Notizen sich tatsächlich auf diese lippischen Orte beziehen.<ref>{{MeinekeOrtsnamen2010}}, S. 24f. u. 72f.</ref> Ende des 12. Jahrhunderts bzw. im 13. Jahrhundert erscheinen dann "Amaleshusen" und "Bimessen" in Güterverzeichnissen der Abtei Herford. In der heutigen Schreibweise begegnen die Ortsnamen erstmals in Quellen des 17. Jahrhunderts.


==Bevölkerung==
==Bevölkerung==
   
   
==Wohnstätten==
==Wohnstätten==
An dieser Stelle bitte eine Konkordanz (Gegenüberstellung) der alten Kolonats- bzw. Hausnummern mit den aktuellen Adressbezeichnungen einfügen.
   
   
==Verkehrswege==
==Verkehrswege==
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==Straßen==
==Straßen==


Hier bitte ein Linkverzeichnis der Straßennamen einfügen. Beispiel:
* [[Ahmser Straße (Biemsen-Ahmsen)]]
* [[Ahmser Straße (Biemsen-Ahmsen)]]



Version vom 23. Juni 2024, 16:55 Uhr

Biemsen-Ahmsen
Großgemeinde
Karte
© OpenStreetMap contributors

Biemsen-Ahmsen war eine selbständige Gemeinde und ist seit dem 1.1.1969 ein Ortsteil der Großgemeinde Bad Salzuflen.

Lage

Biemsen-Ahmsen liegt im Westen von Bad Salzuflen und grenzt nach Norden an das Gebiet der Stadt und des Kreises Herford.

Verwaltungszugehörigkeit

Die bis 1969 selbständige Bauerschaft bzw. Gemeinde Biemsen-Ahmsen gehörte verwaltungsmäßig bis 1879 zum Amt Schötmar, von 1879 bis 1927 zum Verwaltungsamt Schötmar. Am 1.April 1928 wurde Schötmar zum Landratsamt erhoben, ab 1932 wieder aufgelöst und dem neuen Kreis Lemgo zugeschlagen.

Geschichte

Siedlungscharakteristik

Die beiden Ortschaften weisen jeweils die Form eines Höfeweilers bzw. Drubbels auf (5 bis 10 locker gestreute Anwesen) auf. Inzwischen ist durch die Ausweitung der Siedlungsgebiete diese frühere Siedlungsform nur noch in den Randbereichen zu erkennen.

Pläne, Ortsansichten

Ortsname

Erwähnung finden sowohl Ahmsen als auch Biemsen bereits in den zwischen 826 und 876 entstandenen älteren Corveyer Traditionen als "Amaleshusun" und "Bionhus(un)", wobei nicht gesichert ist, ob die beiden Notizen sich tatsächlich auf diese lippischen Orte beziehen.[1] Ende des 12. Jahrhunderts bzw. im 13. Jahrhundert erscheinen dann "Amaleshusen" und "Bimessen" in Güterverzeichnissen der Abtei Herford. In der heutigen Schreibweise begegnen die Ortsnamen erstmals in Quellen des 17. Jahrhunderts.

Bevölkerung

Wohnstätten

Verkehrswege

Straßen

Literatur

Quellen

Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Lippe, Bielefeld 2010

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Lippe, Bielefeld 2010 PDF, S. 24f. u. 72f.

Autor*innen

Klaus Kauczok, Admin