Braker Straße 125 (Brokhausen): Unterschied zwischen den Versionen
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Im Salbuch von 1782 ist der Hof unter Nr. 12, Cruel, auf dem Klüterberg verzeichnet und als Hoppenplöcker klassifiziert, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden: Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1667.</ref> | |||
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[[Datei: BRO-Kruel Nr12_BA_TB-9-47.png|thumb|Hof Kruel, Brokhausen Nr. 12, Foto: Friedrich-Wilhelm Pahmeier, 1970 (LLB, BA TB-9-47)]] | |||
Vierständer-Fachwerkbau mit kräftigen gekrümmten Fußstreben beiderseits des Dielentores, Längsdiele. Seitlich jüngere traufständige Stallanbauten, Ende 19./Anfang 20. Jahrhundert. | |||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
Torbogeninschrift: | |||
WER IST JEMALS ZUSCHANDEN WORDEN DER AUF IHN GEHOFFET HAT. WER IST JEMALS VER / LASSEN DER IN DER FURCHT GOTTES BLIEBEN IST. ODER WER IST IEMAHLS VON IHM VERSCH / MÄHET? DER IHN ANGERUFFEN HAT SIRACH 2 V. 11. 12 IOHANN IOBST CRUEL UND ANAMARIA HAKEMAK / ANNO 1729 DEN 27 IULI / HABEN EIN HAUS LASSEN / DNMP / BAUEN. | |||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
1729 Johann Jobst Crule und Anna Maria Hackemack [i]. | |||
1782 Cruel. | |||
1901 (Apenberg) Caroline Cruel, Witwe, Landwirtin.<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.</ref> | |||
1926 (Apenberg) Heinrich Kruel, Landwirt.<ref>{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.</ref> | |||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782. | |||
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Aktuelle Version vom 26. Juli 2026, 18:02 Uhr
| Braker Straße 125 (Brokhausen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Brokhausen |
| Straße | Braker Straße (Brokhausen) |
| Hausnummer | 125 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Brokhausen |
| Hausnummer | 012 |
Kruel, erstmals 1729 [i] belegte Hoppenplöckerstätte, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 12.
Geschichte
Im Salbuch von 1782 ist der Hof unter Nr. 12, Cruel, auf dem Klüterberg verzeichnet und als Hoppenplöcker klassifiziert, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden: Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus.[1]
Gebäude

Vierständer-Fachwerkbau mit kräftigen gekrümmten Fußstreben beiderseits des Dielentores, Längsdiele. Seitlich jüngere traufständige Stallanbauten, Ende 19./Anfang 20. Jahrhundert.
Inschriften
Torbogeninschrift:
WER IST JEMALS ZUSCHANDEN WORDEN DER AUF IHN GEHOFFET HAT. WER IST JEMALS VER / LASSEN DER IN DER FURCHT GOTTES BLIEBEN IST. ODER WER IST IEMAHLS VON IHM VERSCH / MÄHET? DER IHN ANGERUFFEN HAT SIRACH 2 V. 11. 12 IOHANN IOBST CRUEL UND ANAMARIA HAKEMAK / ANNO 1729 DEN 27 IULI / HABEN EIN HAUS LASSEN / DNMP / BAUEN.
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
1729 Johann Jobst Crule und Anna Maria Hackemack [i].
1782 Cruel.
1901 (Apenberg) Caroline Cruel, Witwe, Landwirtin.[2]
1926 (Apenberg) Heinrich Kruel, Landwirt.[3]
Literatur
Quellen
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1667.
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 205.
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 671.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 25.07.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 26.07.2026 von Heinrich Stiewe