Kolonat 22 (Haustenbeck): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
*Nr. 22 Linnemann, gekauft von Kelle („Krischons“). — Linnemann heißt ursprünglich Röhrmann, dieser stammte von Schnots Stätte, daher „Schnots Krischon“. Gegr. von Wille. <ref>{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 164</ref>
*Nr. 22 Linnemann, gekauft von Kelle („Krischons“). — Linnemann heißt ursprünglich Röhrmann, dieser stammte von Schnots Stätte, daher „Schnots Krischon“. Gegr. von Wille. <ref>{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 164</ref>
*Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Linnemann, Pivitsheide.<ref>Göbel, Walter in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff</ref>
*Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Linnemann, Pivitsheide.<ref>Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff</ref>


==Gebäude==
==Gebäude==
1939: HSA 2,48 "Rechts das Kolonat Linnemann Nr. 22, weiter die Kirche, an der Friedhofsmauer eine zeichnende Schulklasse."; HSA 2,66 "Gegenüber der Kirche. Die Dielenecke zeigt ein Bild sauberer Ordnung. In jedem Frühjahr wurden in den meisten Haustenbecker Häusern alle Wände frisch geweißt; zum Bild von Haustenbeck gehören reinlich gehaltene Bauernhäuser.
1939: HSA 2,48 "Rechts das Kolonat Linnemann Nr. 22, weiter die Kirche, an der Friedhofsmauer eine zeichnende Schulklasse."; HSA 2,66 "Gegenüber der Kirche. Die Dielenecke zeigt ein Bild sauberer Ordnung. In jedem Frühjahr wurden in den meisten Haustenbecker Häusern alle Wände frisch geweißt; zum Bild von Haustenbeck gehören reinlich gehaltene Bauernhäuser.
Der Besitzer der Stätte Nr. 22 ist verzogen nach Pivitsheide." <ref>Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger</ref>
Der Besitzer der Stätte Nr. 22 ist verzogen nach Pivitsheide." <ref>Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger</ref>
[[Datei:HAU 022 HSA 248.jpg|mini|Blick vom Schneiderberg, 1937/1939, LLB HSA 2,48, Foto: Hans Sprenger. ]]
[[Datei:HAU 022 HSA 248.jpg|mini|Blick vom Schneiderberg, rechts Haus Nr. 22, 1937/1939, LLB HSA 2,48, Foto: Hans Sprenger. ]]
[[Datei:HAU 022 HSA 266.jpg|mini|Diele im Haus Nr. 22 (Linnemann), 1937/1939, LLB HSA 2,66, Foto: Hans Sprenger. ]]
[[Datei:HAU 022 HSA 266.jpg|mini|Diele im Haus Nr. 22 (Linnemann), 1937/1939, LLB HSA 2,66, Foto: Hans Sprenger. ]]
Dreiständerbau mit Abseiten links und rechts, Durchgangsdiele, Brettergiebel. Die seltene Innenaufnahme zeigt den hinteren Teil der Durchgangsdiele mit der Hintertür (plattdeutsch: Hekedür). Rechts davon eine Waschkommode und ein Geschirrregal mit einem Vorhang, ursprünglich befand sich in dieser Ecke der Diele vermutlich die offene Herdstelle.


==Inschriften==
==Inschriften==

Aktuelle Version vom 16. Juli 2026, 14:21 Uhr

Kolonat 22 (Haustenbeck)
OrtsteilHaustenbeck
Straße-
Hausnummer-
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHaustenbeck
Hausnummer022

Ehemaliges Kolonat Nr. 22.[1]

Geschichte

  • Nr. 22 Linnemann, gekauft von Kelle („Krischons“). — Linnemann heißt ursprünglich Röhrmann, dieser stammte von Schnots Stätte, daher „Schnots Krischon“. Gegr. von Wille. [2]
  • Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Linnemann, Pivitsheide.[3]

Gebäude

1939: HSA 2,48 "Rechts das Kolonat Linnemann Nr. 22, weiter die Kirche, an der Friedhofsmauer eine zeichnende Schulklasse."; HSA 2,66 "Gegenüber der Kirche. Die Dielenecke zeigt ein Bild sauberer Ordnung. In jedem Frühjahr wurden in den meisten Haustenbecker Häusern alle Wände frisch geweißt; zum Bild von Haustenbeck gehören reinlich gehaltene Bauernhäuser. Der Besitzer der Stätte Nr. 22 ist verzogen nach Pivitsheide." [4]

Blick vom Schneiderberg, rechts Haus Nr. 22, 1937/1939, LLB HSA 2,48, Foto: Hans Sprenger.
Diele im Haus Nr. 22 (Linnemann), 1937/1939, LLB HSA 2,66, Foto: Hans Sprenger.

Dreiständerbau mit Abseiten links und rechts, Durchgangsdiele, Brettergiebel. Die seltene Innenaufnahme zeigt den hinteren Teil der Durchgangsdiele mit der Hintertür (plattdeutsch: Hekedür). Rechts davon eine Waschkommode und ein Geschirrregal mit einem Vorhang, ursprünglich befand sich in dieser Ecke der Diele vermutlich die offene Herdstelle.

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

  • 1901 Linnemann, Friedrich, Ziegler.[5]
  • 1926 Linnemann, Minna, Wwe., Ldw..[6]

Literatur

  • Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939
  • Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989
  • Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993
  • Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 200 ff.
  2. Hans Sprenger, Haustenbeck - Ein Buch der Erinnerungen, Detmold 1939, S. 164
  3. Walter Göbel in Uwe Piesczek (Hg.): Truppenübungsplatz Senne. Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte. Chronik. Bilder. Dokumente. Paderborn 1994 , S. 54 ff
  4. Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger
  5. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 206 ff.
  6. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 673 ff.

Autor*innen

Olaf Biere

Seitenhistorie

Seite erstellt am 08.07.2026 von Olaf Biere

Letzte Änderung am: 16.07.2026 von Heinrich Stiewe