Lange Straße 87 (Lage): Unterschied zwischen den Versionen
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Hinter dem Haus stand schon im 18. Jh. die Lagenser Synagoge. Sie wird 1795 erwähnt und befand sich spätestens seit 1803 im Besitz der jüdischen Gemeinde. Zeitweise wurde sie auch von Juden aus [[Heiden]] besucht.<ref>Volker Beckmann, Ortsartikel Lage, in {{HengstHandbuch2013}}, s. 479-486, hier S. 483.</ref> Nach ihrem Vorbild wurde die Synagoge in Enger erbaut. Um 1878 wurde das Bethaus verkauft, nachdem die neue Synagoge an der [[Friedrichstraße 22 (Lage)|Friedrichstraße 22]] eingeweiht worden war. Es diente dann dem Tischler Meier als Werkstatt. Diese fiel auf, da sie ungewöhnlich hoch war und drei hohe, farbig verglaste Rundbogenfenster besaß.<ref>{{PrachtKulturerbe1998}}, S. 321.</ref> | |||
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1901 August Meier, Tischlermeister; Frl. Lina Dohmeier, Näherin.<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 143.</ref> | |||
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Aktuelle Version vom 2. Juli 2026, 09:00 Uhr
| Lange Straße 87 (Lage) | |
|---|---|
| Ortsteil | Lage (Kernstadt) |
| Straße | Lange Straße (Lage) |
| Hausnummer | 87 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Lage |
| Straße | Lange Straße (Lage) |
| Hausnummer | 087 |
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.
Geschichte
Hinter dem Haus stand schon im 18. Jh. die Lagenser Synagoge. Sie wird 1795 erwähnt und befand sich spätestens seit 1803 im Besitz der jüdischen Gemeinde. Zeitweise wurde sie auch von Juden aus Heiden besucht.[1] Nach ihrem Vorbild wurde die Synagoge in Enger erbaut. Um 1878 wurde das Bethaus verkauft, nachdem die neue Synagoge an der Friedrichstraße 22 eingeweiht worden war. Es diente dann dem Tischler Meier als Werkstatt. Diese fiel auf, da sie ungewöhnlich hoch war und drei hohe, farbig verglaste Rundbogenfenster besaß.[2]
Gebäude
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
1901 August Meier, Tischlermeister; Frl. Lina Dohmeier, Näherin.[3]
Literatur
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Volker Beckmann, Ortsartikel Lage, in Karl Hengst, Ursula Olschewski (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Münster 2013, s. 479-486, hier S. 483.
- ↑ Elfi Pracht, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Teil III: Regierungsbezirk Detmold (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern von Westfalen; 1.1), Köln 1998, S. 321.
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 143.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 02.07.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 02.07.2026 von Joachim Kleinmanns