Allee Denkmal (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
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1914 war in Detmold aus Stammsoldaten des im Felde eingesetzten Infanterie-Regiments 55 das Reserve-Infanterie-Regiment 256 aufgestellt worden. 1916 entstand bei den Regimentsangehörigen die Absicht, den bisher im Ersten Weltkrieg gefallenen Kameraden ein Denkmal zu setzen. Zwei regimentsangehörige Bildhauer, Heinrich Wiehe aus Düsseldorf und Hartwig Bornemann aus Detmold, schufen das Denkmal. Zwei beim Bau des Werre-Freibads geborgene Granitfindlinge konnten dazu benutzt werden. Das Denkmal wurde 1927 aus der Kaserne entfernt und 1928 an dem jetzigen Standort wieder errichtet. Die Gründe für die Umsetzung sind nicht bekannt.<ref>Andreas Ruppert, Kriegerdenkmäler in Detmold, in: Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte, Nr. 2 (2005), S. 2-18, hier S. 9 f. [http://www.rosenland-lippe.de/wp-content/uploads/2017/12/Rosenland-02.pdf Digital].</ref> | 1914 war in Detmold aus Stammsoldaten des im Felde eingesetzten Infanterie-Regiments 55 das Reserve-Infanterie-Regiment 256 aufgestellt worden. 1916 entstand bei den Regimentsangehörigen die Absicht, den bisher im Ersten Weltkrieg gefallenen Kameraden ein Denkmal zu setzen. Zwei regimentsangehörige Bildhauer, Heinrich Wiehe aus Düsseldorf und Hartwig Bornemann aus Detmold, schufen das Denkmal. Zwei beim Bau des [[Georg-Weerth-Straße 15 (Detmold)|Werre-Freibads]] geborgene Granitfindlinge konnten dazu benutzt werden. Das Denkmal wurde 1927 aus der Kaserne entfernt und 1928 an dem jetzigen Standort wieder errichtet. Die Gründe für die Umsetzung sind nicht bekannt.<ref>Andreas Ruppert, Kriegerdenkmäler in Detmold, in: Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte, Nr. 2 (2005), S. 2-18, hier S. 9 f. [http://www.rosenland-lippe.de/wp-content/uploads/2017/12/Rosenland-02.pdf Digital].</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 29. Juni 2026, 16:04 Uhr
| Allee Denkmal (Detmold) | |
|---|---|
| Ortsteil | Detmold (Kernstadt) |
| Karte | |
| Straße | Allee (Detmold) |
Denkmal für das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 256, 1928 hierhin versetzt.
Geschichte
Das Denkmal für das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 256 wurde 1916 im Hof der Kaserne an der Leopoldstraße aufgestellt.
1914 war in Detmold aus Stammsoldaten des im Felde eingesetzten Infanterie-Regiments 55 das Reserve-Infanterie-Regiment 256 aufgestellt worden. 1916 entstand bei den Regimentsangehörigen die Absicht, den bisher im Ersten Weltkrieg gefallenen Kameraden ein Denkmal zu setzen. Zwei regimentsangehörige Bildhauer, Heinrich Wiehe aus Düsseldorf und Hartwig Bornemann aus Detmold, schufen das Denkmal. Zwei beim Bau des Werre-Freibads geborgene Granitfindlinge konnten dazu benutzt werden. Das Denkmal wurde 1927 aus der Kaserne entfernt und 1928 an dem jetzigen Standort wieder errichtet. Die Gründe für die Umsetzung sind nicht bekannt.[1]
Beschreibung

Findlinge, bekrönt mit einem nach links blickenden Adler. An der Vorderseite des hier abgeflachten Steins Relief eines Eisernen Kreuzes und Inschrifttafel darunter.
Inschrift
DEN HELDEN DES
RES.-INF.-RGTS 256
ERRICHTET 1916
V. D. KAMERADEN
DES 2. ERS.-BAT.
INF.-REGT. 55.
Eigentümer*innen
Literatur
Andreas Ruppert, Kriegerdenkmäler in Detmold, in: Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte, Nr. 2 (2005), S. 2-18, hier S. 9 f. Digital.
Quellen
Weblinks
Online-Projekt Gefallenendenkmäler
Einzelnachweise
Seitenhistorie
Seite erstellt am 29.06.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 29.06.2026 von Justus Hillebrand