Klüter Straße 20 (Jerxen-Orbke): Unterschied zwischen den Versionen
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1380 Lehnsherr Otto, Graf zu Holstein und Schaumburg. Übertragung von Frederik und Hermann de Wend an Johann und Hermann van der Borch. | |||
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1572 Johann Brinkman. | |||
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1828 (Volkszählung) Brinkmeyer. | |||
1901 Simon Brinkmeier, Landwirt; August Brinkmeier, Rentner; Fritz Blanke, Tagelöhner; Heinrich Blanke, Ziegler.<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 264.</ref> | |||
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==Literatur== | ==Literatur== | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
Aktuelle Version vom 17. Juni 2026, 22:10 Uhr
| Klüter Straße 20 (Jerxen-Orbke) | |
|---|---|
| Ortsteil | Jerxen-Orbke |
| Straße | Klüter Straße (Jerxen-Orbke) |
| Hausnummer | 20 |
| Karte | |
| Quartiersnummer | - |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Jerxen und Orbke |
| Hausnummer | 001 |
1380 erstmals erwähnt als "Brynkhof".[1]
Geschichte
1380 gibt Otto, Graf zu Holstein und Schaumburg, als Lehnsherr seine Zustimmung zu der Verpfändung des Wedekyndeshof to Hedenbruncz und des Brynkhof, beide gelegen zu Gerksen in dem [unleserlich] Heden (Jerxen, Heiden, Amt Lage, Lippe-Detmold) durch Frederik und Hermann de Wende, Brüder, Söhne des † Hermans des Wendes, an die Brüder Johanne und Hermanne, genannt van der Borch, die auf die genannten Höfe zu Gerksen durch die Brüder von Wend dem Hylbrande Hodyncktorpe, wohnend zu Lemgo, auf die Dauer von 12 Jahren angewiesenen 6 Malter Korn (je 3 Malter, d.h. 1 Malter Roggen und 2 Malter Hafer von jedem Hof) fallen nach Ablauf der 12 Jahre auch an die Gebrüder van der Borch.[2] Der Hof wird mit dem Burgmannensitz in der Schülerstraße 1728 von Johannette Wilhelmine zur Lippe erworben.
1811 baute Brinkmeyer seinen alten Pferdestall ab und verkaufte ihn an Hunneke im Borke (Breitenheide), um sich ein neues Meierhaus zu bauen.[3] Dieses hatte er in Billinghausen erworben, abgebaut und 1811 in Jerxen wieder aufgebaut. Bauherren waren Johann Heinrich Brinkmeyer (* 1759 in Jerxen, † 1828) und Anna Luise Sophie Meierrieks (* 1771 in Orbke; † 1832 in Jerxen). Die Hochzeit war 1791 gewesen. Das Meierhaus mit Stall steht noch. Backhaus 1821 erbaut. 1908 wurde ein neues Wohnhaus gebaut, Entwurf Zimmermeister Friedrich Gehring, Jerxerheide. Das alte Haupthaus wurde Kuhstall. 1965 Bau der Scheune. Kötterhaus 1976 abgerissen.
Gebäude
Haupthaus Vierständer-Fachwerkbau, zweigeschossig, Satteldach, links unter abgeschlepptem Dach Fachwerkanbau, rechts aus Mauerwerk. Wetterfahre auf der Giebelspitze.[4]
Kötterhaus Vierständer-Fachwerkbau, zweigeschossig, Satteldach.[5]
Wohnhaus von 1908, Mauerwerksbau mit Putzfassade, anderthalbgeschossig, Mittelrisalit zweigeschossig mit Viertelwalmdach und Freigespärre, Wetterfahne. Hauptdach mit Halbwalmen.[6]
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
1380 Lehnsherr Otto, Graf zu Holstein und Schaumburg. Übertragung von Frederik und Hermann de Wend an Johann und Hermann van der Borch.
1523 (Salbuch) Brinkhenke.[7]
1535 Brinckhencke.
1545 Brinck Hencke.
1562 Johan Brinkman.
1572 Johann Brinkman.
1590 Johan Brinkman.
1828 (Volkszählung) Brinkmeyer.
1901 Simon Brinkmeier, Landwirt; August Brinkmeier, Rentner; Fritz Blanke, Tagelöhner; Heinrich Blanke, Ziegler.[8]
1926 August Brinkmeier, Landwirt; Friedirch Hausmann, Arbeiter; Friedrich Mischer, Bahnarbeiter.[9]
Literatur
Annette Heuwinkel-Otter/Wolfgang Schwesig, Ein Dorf schreibt Geschichte. Jerxen-Orbke in Lippe, Detmold 2014.
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ LAV NRW Westfalen, U 125u / Haus Holzhausen (Dep.) / Urkunden, Nr. 33.
- ↑ LAV NRW Westfalen, U 125u / Haus Holzhausen (Dep.) / Urkunden, Nr. 33.
- ↑ LAV NRW OWL, L77 A Nr. 3856, Blatt 61).
- ↑ Foto in Annette Heuwinkel-Otter/Wolfgang Schwesig, Ein Dorf schreibt Geschichte. Jerxen-Orbke in Lippe, Detmold 2014, S. 97.
- ↑ Foto in Annette Heuwinkel-Otter/Wolfgang Schwesig, Ein Dorf schreibt Geschichte. Jerxen-Orbke in Lippe, Detmold 2014, S. 97.
- ↑ Foto in Annette Heuwinkel-Otter/Wolfgang Schwesig, Ein Dorf schreibt Geschichte. Jerxen-Orbke in Lippe, Detmold 2014, S. 97.
- ↑ Nach Annette Heuwinkel-Otter/Wolfgang Schwesig, Ein Dorf schreibt Geschichte. Jerxen-Orbke in Lippe, Detmold 2014, S. 90, ebenso die folgenden Einträge.
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 264.
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 746.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 17.06.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 17.06.2026 von Joachim Kleinmanns