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'''Ev.-ref. Kirche Talle'''
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==Orgel==
Im Laufe der Jahrhunderte existierten in der Kirche Talle mehrere Orgeln. Erstmalig wird eine Orgel in den Konsistorialakten von 1695 erwähnt. 1873 wurde das Instrument durch die von Ernst Klaßmeyer gebaute Orgel ersetzt. In den nachfolgenden 100 Jahren wurde sie mehrfach überholt.<br />
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Aktuelle Version vom 8. Juli 2026, 21:05 Uhr

Ev.-ref. Kirche Talle

Taller Straße Kirche (Talle)
OrtsteilTalle
StraßeTaller Straße (Talle)
HausnummerKirche
Karte
Adressbuch von 1901
..., daher diese Kirche auch Peterskirche ist genennet worden und zu dessen Ehre gebawet.[1]

Geschichte

Die Kirche ist von 1485-1492 gebaut worden. Der Chorraum ist 1555 angebaut worden. Der Turm scheint noch älteren Datums zu sein.[2]

Gebäude

Kirche Talle, 2014, Foto: Grugerio

Doppeltes Querschiff mit Deckung aus Sandsteinplatten. Kirchturm mit Uhr und zwei Glockenhauben im schiefergedeckten Pyramidendach.
Die Kirche steht seit 1984 unter Denkmalschutz.

Inschriften

Glocken

Seit 1927 besteht das Geläut aus drei Stahlglocken, gegossen vom Bochumer-Verein. Von den drei Glocken ist lediglich die Gesamtmasse mit 2610 kg angegeben. Glockeninschriften sind nicht genannt. Außen am Turm befinden sich zwei Uhrglocken.
Eine ehemalige Glocke fiel unter die Kriegsabgabe 1917. Die Glocke von 1727 fiel unter die Kriegsabgabe 1942. [3], [4]

Schlagton Gussjahr ⌀ in mm m in kg Inschrift
dis1 1927 1430 ./. ./.
fis1 1927 1260 ./. ./.
gis1 1927 1100 ./. ./.

Orgel

Im Laufe der Jahrhunderte existierten in der Kirche Talle mehrere Orgeln. Erstmalig wird eine Orgel in den Konsistorialakten von 1695 erwähnt. 1873 wurde das Instrument durch die von Ernst Klaßmeyer gebaute Orgel ersetzt. In den nachfolgenden 100 Jahren wurde sie mehrfach überholt.
1971 wurde das derzeitige Instrument aus der Orgelbauwerkstatt Gustav Steinmann (Vlotho) auf der Westempore eingebaut. Es ist eine Schleifladenorgel mit zwei Manualen, Pedal und 17 Registern.[5]

  • Hauptwerk (C-g3) mit Prinzipal 8', Spitzflöte 8', Oktave 4', Waldflöte 2'
  • Rückpositiv (C-g3) mit Holzgedackt 8', Rohrflöte 4', Prinzipal 2', Gemsquinte 1 1/3', Zimbel, Krummhorn 8', Tremulant
  • Pedal (C-f1) mit Subbaß 16', Prinzipal 8', Metallgedackt 8', Dolkan 4', Trompete 8'
Hauptwerk
C-g3
Rückpositiv
g3
Pedal
f1
Koppeln
Prinzipal 8' Holzgedackt 8' Subbass 16' HW/RP
Spitzflöte 8' Rohrflöte 4' Prinzipal 8' HW/P
Oktave 4' Prinzipal 2' Metallgedackt 8' RP/P
Waldflöte 2' Gemsquinte 1⅓' Dolkan 4'
Zimbel Trompete 8'
Krummhorn 8'
Tremulant

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Talle

Pastoren

bis 1926 [2]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
  • Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 107
  2. 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 608 ff
  3. Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17
  4. Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
  5. Alexander Wagner, Orgeln in Lippe (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe; 80), Detmold 2008

Autor*innen

Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 30.04.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 08.07.2026 von Wolfgang Kramer