Katzhagen 1 (Bega): Unterschied zwischen den Versionen

Aus lippe-haeuser-wiki.de
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wolfgang Kramer (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Wolfgang Kramer (Diskussion | Beiträge)
Glocken
 
(10 dazwischenliegende Versionen von 4 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Ev.-ref. Kirche Bega'''
{{Hausstätte info
{{Kirche info
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}
|Straße={{AutoStraße}}
|Straße={{AutoStraße}}
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
|Koordinaten=52.006100, 9.065429
|Koordinaten=52.006100, 9.065429
}} Die Vorsteher der Kirchengemeinde Bega teilten 1587 mit, dass ihr Gotteshaus "gar schmal, enge und behende ist. ..."<ref>{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 83</ref>
}}
 
'''Ev.-ref. Kirche Bega'''
==Geschichte==
==Geschichte==
Die Gemeinde ist ohne Zweifel eine der ältesten des Landes.<ref name="Butterweck">{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 316 ff</ref>
Die Gemeinde ist ohne Zweifel eine der ältesten des Landes.<ref name="Butterweck">{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 316 ff</ref>
Zeile 12: Zeile 11:
==Gebäude==
==Gebäude==
[[Datei: Dörentrup - 2019-06-29 - Kirche Bega (DSC 7102).jpg|thumb|Kirche Bega, 2019, Foto: Tsungam]]
[[Datei: Dörentrup - 2019-06-29 - Kirche Bega (DSC 7102).jpg|thumb|Kirche Bega, 2019, Foto: Tsungam]]
[[Datei: Doerentrup2022 0025tm.jpg|thumb|Kirche Bega, 2022, Foto: Falko Sieker]]
Weihnachten 1861 stürzte im Kirchenschiff ein Teil der Decke ein. In den Jahren 1863/1864 wurde ein neues Kirschenschiff nach Plänen von Domänenbauinspektor Merkel gebaut. Der Kirchturm wurde nach seiner Zerstörung durch einen Blitzschlag 1891 erneuert.<br />
Weihnachten 1861 stürzte im Kirchenschiff ein Teil der Decke ein. In den Jahren 1863/1864 wurde ein neues Kirschenschiff nach Plänen von Domänenbauinspektor Merkel gebaut. Der Kirchturm wurde nach seiner Zerstörung durch einen Blitzschlag 1891 erneuert.<br />
Verputztes Ziegelmauerwerk, Turm ohne Putz.
Verputztes Ziegelmauerwerk, Turm ohne Putz.
[[Datei: Kirche in Bega, Zeichnung, Seitenansicht.jpg | thumb | Kirche in Bega, Zeichnung, Seitenansicht, Foto L.Kaup 2016]]
[[Datei: Kirche in Bega, Innenraum.jpg | thumb |Kirche in Bega, Innenraum, Foto L.Kaup 2016]]


==Inschriften==
==Inschriften==
==Glocken==
Bis 1890 existierten in Bega zwei Glocken mit der Inschrift '''AVE MARIA GRATIA PLENA DOMINUS TECUM'''. Beide Glocken wurden nach dem Brand 1890 zum Einschmelzen neuer Glocken verwendet, da man für den neuen Turm ein dreifaches Geläut wünschte.<br />
1891 und 1892 wurden drei Glocken bei J. J. Radler & Söhne in Hildesheim gegossen. Zwei dieser Glocvken fielen unter die Kriegsabgabe 1917, die dritte mit dem Schlagton '''a<sup>1</sup>''', '''&#8960; 895 mm''', '''m=383 kg''' wurde bis 1951 genutzt und steht z. Zt. (1965) unbenutzt im Turm. <br />
1924 und 1925 wurden zwei Glocken bei Gebr. Radler in Hildesheim gegossen. Beide Glocken fielen unter die Kriegsabgabe 1942. Die Glocken in Bega wurden nicht gezogen sondern getreten. Eine elektrische Läuteanlage existiert seit 1935. 1950 und 1951 wurden vom Bochumer Verein drei Stahlglocken gegossen.<ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger]</ref>, <ref>{{WiesekopsiekerGlocken1970}}</ref><br />
{| class="wikitable" style="text-align:center;"
| '''Schlagton''' || '''Gussjahr''' || '''&#8960; in mm''' || '''m in kg''' || '''Inschrift'''
|-
| ''' e<sup>1</sup> ''' || 1950 || 1350 || 940 || Jesus Christus, gestern und heute <br />und derselbe auch in Ewigkeit.
|-
| ''' g<sup>1</sup> ''' || 1950 || 1100 || 515 || O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.
|-
| ''' a<sup>1</sup> ''' || 1951 || 920 || 270 || Suchet den Herrn, so werdet ihr leben.
|}
==Orgel==


==Eigentümer==
==Eigentümer==
Zeile 43: Zeile 61:
{{AutorKategorie}}
{{AutorKategorie}}
[[Kategorie:Ferdinand Merckel]]
[[Kategorie:Ferdinand Merckel]]
<!--{{Koordinaten}}-->
{{Koordinaten}}

Aktuelle Version vom 22. August 2026, 08:48 Uhr

Katzhagen 1 (Bega)
OrtsteilBega
StraßeKatzhagen (Bega)
Hausnummer1
Karte
Adressbuch von 1901

Ev.-ref. Kirche Bega

Geschichte

Die Gemeinde ist ohne Zweifel eine der ältesten des Landes.[1]

Gebäude

Kirche Bega, 2019, Foto: Tsungam
Kirche Bega, 2022, Foto: Falko Sieker

Weihnachten 1861 stürzte im Kirchenschiff ein Teil der Decke ein. In den Jahren 1863/1864 wurde ein neues Kirschenschiff nach Plänen von Domänenbauinspektor Merkel gebaut. Der Kirchturm wurde nach seiner Zerstörung durch einen Blitzschlag 1891 erneuert.
Verputztes Ziegelmauerwerk, Turm ohne Putz.

Kirche in Bega, Zeichnung, Seitenansicht, Foto L.Kaup 2016
Kirche in Bega, Innenraum, Foto L.Kaup 2016

Inschriften

Glocken

Bis 1890 existierten in Bega zwei Glocken mit der Inschrift AVE MARIA GRATIA PLENA DOMINUS TECUM. Beide Glocken wurden nach dem Brand 1890 zum Einschmelzen neuer Glocken verwendet, da man für den neuen Turm ein dreifaches Geläut wünschte.
1891 und 1892 wurden drei Glocken bei J. J. Radler & Söhne in Hildesheim gegossen. Zwei dieser Glocvken fielen unter die Kriegsabgabe 1917, die dritte mit dem Schlagton a1, ⌀ 895 mm, m=383 kg wurde bis 1951 genutzt und steht z. Zt. (1965) unbenutzt im Turm.
1924 und 1925 wurden zwei Glocken bei Gebr. Radler in Hildesheim gegossen. Beide Glocken fielen unter die Kriegsabgabe 1942. Die Glocken in Bega wurden nicht gezogen sondern getreten. Eine elektrische Läuteanlage existiert seit 1935. 1950 und 1951 wurden vom Bochumer Verein drei Stahlglocken gegossen.[2], [3]

Schlagton Gussjahr ⌀ in mm m in kg Inschrift
e1 1950 1350 940 Jesus Christus, gestern und heute
und derselbe auch in Ewigkeit.
g1 1950 1100 515 O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.
a1 1951 920 270 Suchet den Herrn, so werdet ihr leben.

Orgel

Eigentümer

Ev.-ref. Kirchengemeinde Bega

Pastoren

bis 1926[1]

  • 1399 Johann de Warberge

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 316 ff
  2. Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
  3. Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237

Autor*innen

Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 23.03.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 22.08.2026 von Wolfgang Kramer