Krugberg 5 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
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Zur Errichtung dieser Scheune wurde der südlich am Hof vorbeiführende ehemalige Weg (der Alte Lemgoer Hellweg) umgelegt, wie die Flurkarte von 1919 zeigt. <ref>Kreis Lippe, Katasteramt </ref> Der Weg wurde später eingezogen. | Zur Errichtung dieser Scheune wurde der südlich am Hof vorbeiführende ehemalige Weg (der Alte Lemgoer Hellweg) umgelegt, wie die Flurkarte von 1919 zeigt. <ref>Kreis Lippe, Katasteramt </ref> Der Weg wurde später eingezogen. | ||
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SCHVTZ MEIN GOTT IST DER HORT MEINER ZUVERSICHT PS 94 MSFB<br> | SCHVTZ MEIN GOTT IST DER HORT MEINER ZUVERSICHT PS 94 MSFB<br> | ||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
* 1855 im Salbuch ist zu Heiden Nr. 9 Gröne eingetragen | * 1855 im Salbuch ist zu Heiden Nr. 9 Gröne eingetragen <ref>LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855, S. 37.</ref> | ||
<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855, S. 37.</ref> | |||
* 1901<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 257.ff.</ref> Auguste Gröne, Witwe, Landwirtin | * 1901<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 257.ff.</ref> Auguste Gröne, Witwe, Landwirtin | ||
Aktuelle Version vom 15. März 2026, 22:59 Uhr
| Krugberg 5 (Heiden) | |
|---|---|
| Ortsteil | Heiden |
| Straße | Krugberg (Heiden) |
| Hausnummer | 5 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Heiden |
| Hausnummer | 009 |
Der Hof hatte ehemals die Kolonats-Nr. 9 in Heiden.
Geschichte
Die Hausstätte Krugberg 5 / vor 1970 Krugberg 4 / Heiden Nr. 9, der Hof Gröne, liegt südlich der Kirche am Dorfhang. Es ist eine der ältesten Hofstellen in Heiden.
Die Hofstätte de Grone (1728 Gröne) ist einer von vier Höfen, die in Heiden in der Rodungsperiode zwischen 1000 und 1250 entstanden sind. [1] „Im Bereich der Heue hat er nur noch eine kleine Parzelle. Im Oetternbachtal westlich des Dorfes fand sich für ihn nur noch etwas Grund und Boden in der Talaue am Bach. Zur Anlage eines größeren Hofplatzes wählte er sich das Hanggebiet südlich der Kirche, von wo er direkten Zugang zu seinen Feldern (östlich) auf dem mittleren und oberen Dorfhang hat, schreibt Hüls weiter. Im 17. Jahrhundert wird der Hof Gröne als Großkötter, im 18. Jahrh. als Halbmeier bezeichnet.“ Gröne erweitert seine Ackerflächen bis 1881 durch die Verkleinerung seiner Waldfläche in der „Grönen Helle“ auf dem oberen Dorfhang. [2]
Bei der Katastererhebung von 1881 gehört der Hof Gröne zur Besitzgrößenklasse II der Höfe mit 20-50 ha Fläche.
Der landwirtschaftliche Betrieb auf dem Hof Gröne wurde ca. 1970 eingestellt.
Gebäude
Das ehemalige Haupthaus des Hofes Gröne ist ein noch bestehendes Vierständer-Fachwerkhaus aus dem Jahre 1762. Das Gebäude steht jedoch nicht mehr frei, sondern ist eingebaut in Anbauten zu drei Seiten. Nur der Ostgiebel mit dem Deelentor, das mit Inschriften und Verzierungen versehen wurde, ist unverändert erhalten. Das gesamte Gebäude ist zwischenzeitlich zu Wohnzwecken umgebaut worden. Die Scheune wurde um 1980 abgebrochen und durch den Neubau eines Mehrfamilienhauses ersetzt.
Zur Errichtung dieser Scheune wurde der südlich am Hof vorbeiführende ehemalige Weg (der Alte Lemgoer Hellweg) umgelegt, wie die Flurkarte von 1919 zeigt. [3] Der Weg wurde später eingezogen.


Inschrift[4]
ANNO 1762 DEN 24 YULI HABEN FRANS HENRICH GRONE VND ANNA
ELISABETH SAACKS AVS DEN HVXHOLL DIS LASSEN BAVEN WO DER HER
MIR NICHT HVLFFE SO LAGE MEINE SELE SCHIER IN DER STILLE ABER DER HER IST MEIN
SCHVTZ MEIN GOTT IST DER HORT MEINER ZUVERSICHT PS 94 MSFB
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
- 1855 im Salbuch ist zu Heiden Nr. 9 Gröne eingetragen [5]
Literatur
Quellen
LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855 Digitalisat.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Hans Hüls: Heiden in Lippe, Zur Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraumes. Im Auftrag der Stadt Lage herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe. Detmold 1974. Gleichzeitig im Selbstverlag der Geographischen Komission für Westfalen erschienen. Online abrufbar S.124
- ↑ Hüls 1974 S.126 ff
- ↑ Kreis Lippe, Katasteramt
- ↑ Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855, S. 37.
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 257.ff.
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 731.ff.
Autor
Seitenhistorie
Seite erstellt am 12.03.2025 von Hans-Christian Schall
Letzte Änderung am: 15.03.2026 von Lothar Kaup