Bruchstraße 22 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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Das linke der beiden giebelständigen Fachwerkhäuser auf dem Foto von Ferdinand Düstersiek war die Bruchstraße 20/22. Vierständerbau, Teilung unter dem First, in der Mitte zwei Deelen, außen jeweils ein zweigeschossiger Wohnteil.
Das linke der beiden giebelständigen Fachwerkhäuser auf dem Foto von Ferdinand Düstersiek war die Bruchstraße 20/22. Vierständerbau, Teilung unter dem First, in der Mitte zwei Deelen, außen jeweils ein zweigeschossiger Wohnteil.


Otto Gaul hat das Haus bei seiner Baudenkmalaufnahme noch gesehen und beschrieben: "Nr. 20/22. Fachwerkgiebelhaus, erbaut um 1665–1670 als Doppelhaus. In der Mitte ehem[.] 2 nebeneinanderliegende Dielen, zu seiten Erd- und Zwischengeschoß, darüber 2geschossiger Giebel. Vor dem Erdgeschoss moderne Ladenvorbauten. – Unter dem Giebel durchlaufendes Rähm mit Wellenranken. Am Giebel die Füllhölzer mit reichen und wechselnden Spiralranken, die Schwellbalken mit Wellenranken oder S-Kurven, in der Giebelspitze links Drache, rechts Spiralranke (rechts an Nr. 22 zum Teil ohne Schnitzerei). – Im Innern von Nr. 22 sind die Kopfbänder der ehem. Diele erhalten."<ref>{{GaulStadt1968}}, S 390.</ref>
Otto Gaul hat das Haus bei seiner Baudenkmalaufnahme noch gesehen und beschrieben: "Nr. 20/22. Fachwerkgiebelhaus, erbaut um 1665–1670 als Doppelhaus. In der Mitte ehem[.] 2 nebeneinanderliegende Dielen, zu seiten Erd- und Zwischengeschoß, darüber 2geschossiger Giebel. Vor dem Erdgeschoss moderne Ladenvorbauten. – Unter dem Giebel durchlaufendes Rähm mit Wellenranken. Am Giebel die Füllhölzer mit reichen und wechselnden Spiralranken, die Schwellbalken mit Wellenranken oder S-Kurven, in der Giebelspitze links Drache, rechts Spiralranke (rechts an Nr. 22 zum Teil ohne Schnitzerei). – Im Innern von Nr. 22 sind die Kopfbänder der ehem. Diele erhalten."<ref>{{GaulStadt1968}}, S 390.</ref>
Überbaut mit dem viergeschossigen Geschäftshaus Bruchstraße 18-22.


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Aktuelle Version vom 21. November 2024, 19:17 Uhr

Bruchstraße 22 (Detmold)
OrtsteilDetmold (Kernstadt)
StraßeBruchstraße (Detmold)
Hausnummer22
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeDetmold (Kernstadt)
Hausnummer022

Um 1665 erbaut,[1] [2], erstmals erwähnt 1678.[3] Alte Hausnummer: 187; Quartiernummer: C 101.

Geschichte

Das Haus wurde als Doppelhaus mit zwei nebeneinander liegenden Deelen erbaut. Abbruch 1966.[4] Anschließend gemeinsam mit der Parzelle Bruchstraße 18 mit einem breiten Geschäftshaus überbaut.

Gebäude

Bruchstraße 18–24, um 1910, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 309
Bruchstraße 20/22 (mitte), 1956, LLB: BA DT-10-3
Bruchstraße 22, Rückgiebel, von der Abbruch-Baustelle Krumme Straße 39 gesehen, 1958, Foto: Fritz Ostmann, StadtA Detmold, BA 681
Bruchstraße 18-22, Ansicht von Nordwesten, 2024, Foto: Joachim Kleinmanns

Das linke der beiden giebelständigen Fachwerkhäuser auf dem Foto von Ferdinand Düstersiek war die Bruchstraße 20/22. Vierständerbau, Teilung unter dem First, in der Mitte zwei Deelen, außen jeweils ein zweigeschossiger Wohnteil.

Otto Gaul hat das Haus bei seiner Baudenkmalaufnahme noch gesehen und beschrieben: "Nr. 20/22. Fachwerkgiebelhaus, erbaut um 1665–1670 als Doppelhaus. In der Mitte ehem[.] 2 nebeneinanderliegende Dielen, zu seiten Erd- und Zwischengeschoß, darüber 2geschossiger Giebel. Vor dem Erdgeschoss moderne Ladenvorbauten. – Unter dem Giebel durchlaufendes Rähm mit Wellenranken. Am Giebel die Füllhölzer mit reichen und wechselnden Spiralranken, die Schwellbalken mit Wellenranken oder S-Kurven, in der Giebelspitze links Drache, rechts Spiralranke (rechts an Nr. 22 zum Teil ohne Schnitzerei). – Im Innern von Nr. 22 sind die Kopfbänder der ehem. Diele erhalten."[5]

Überbaut mit dem viergeschossigen Geschäftshaus Bruchstraße 18-22.

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

1678 Witwe Wilhelm Strape oder Vieth.[6]

1694 Berndt Friedrich Mellies.[7]

1716 Johann Berndt Stettfeldt.[8]

1724 Witwe Gröpper, Ehefrau des Mundkochs Simon Jacob Gröpper und Schwiegermutter von Friedrich August Sternberg.[9]

1733 Friedrich August Sternberg, Sergeant, vermählt 17.3.1724, Detmold, mit Jungfrau Johanna Clara Gröppers (Kirchenbuch) .[10]

1748 Hermann Cordt Böger (Beyer), Metzger.[11]

1777 Christ. Moritz Kanne, Metzger.[12]

1795 Franz Hinrich Bracht, Schieferdecker.[13]

1829 Ludwig Krantz, Schneider.[14]

1845 Ernst Grote, Schuster.[15]

1852 Simon Brinks, Tagelöhner.[16]

1856 Christian Niere, Metzger.[17]

1871 (Adressbuch) Christian Niere, Hof-Metzger

1884 (Adressbuch) Christian Niere, Hofmetzger

1887 (Adressbuch) Christian Niere, Hofmetzger

1891 (Adressbuch) Kate, Metzgermeister.

1894 (Adressbuch) Simon Kate, Metzgermeister.

1897 (Adressbuch) Simon Kate, Fleischermeister; Auguste Kleber, Frl.

1901 (Adressbuch) Simon Kate, Schlachtermeister.

1904 (Adressbuch) Simon Kate, Delikatessen-Handlung; Christian Kate, Rentner.

1909 (Adressbuch) Kate, Metzgermeister; Kate, Kürschner.

1912 (Adressbuch) Kate, Metzgermeister; Kate, Verwaltungs-Anwärter.

1914 (Adressbuch) Simon Kate, Schlachtermeister; Eduard Kate, Sparkassenkontrolleur.

1916 (Adressbuch) Simon Kate, Schlachtermeister; Eduard Kate, Sparkassenkontrolleur.

1918 (Adressbuch) Simon Kate, Schlachtermeister.

1920 (Adressbuch) Simon Kate, Schlachtermeister.

1923 (Adressbuch) Simon Kate, Schlachtermeister.

1925 (Adressbuch) Simon Kate, Schlachtermeister.

1926 (Adressbuch) Simon Kate, Schlachtermeister.

Literatur

Otto Gaul (Bearb.), Stadt Detmold, mit einer geschichtlichen Einleitung von Erich Kittel und Beiträgen von Leo Nebelsiek, Peter Berghaus und Konrad Ullmann (Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen; 48, Teil I), Münster 1968.

Quellen

StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Georg Wegemann, Das Alter der Detmolder Wohnhäuser, Typoskript, Detmold 1957 (häufig mit ungenauen oder falschen Datierungen)
  2. Otto Gaul (Bearb.), Stadt Detmold, mit einer geschichtlichen Einleitung von Erich Kittel und Beiträgen von Leo Nebelsiek, Peter Berghaus und Konrad Ullmann (Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen; 48, Teil I), Münster 1968, S. 390.
  3. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  4. Otto Gaul (Bearb.), Stadt Detmold, mit einer geschichtlichen Einleitung von Erich Kittel und Beiträgen von Leo Nebelsiek, Peter Berghaus und Konrad Ullmann (Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen; 48, Teil I), Münster 1968, S 390.
  5. Otto Gaul (Bearb.), Stadt Detmold, mit einer geschichtlichen Einleitung von Erich Kittel und Beiträgen von Leo Nebelsiek, Peter Berghaus und Konrad Ullmann (Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen; 48, Teil I), Münster 1968, S 390.
  6. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  7. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  8. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  9. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  10. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  11. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  12. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  13. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  14. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  15. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  16. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.
  17. StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.

Autor*innen

Joachim Kleinmanns