Pyrmonter Straße Kapelle (Belle): Unterschied zwischen den Versionen
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==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
AUSPICIIS ALBERTI WOLFGANG D.G.COM. SCHAUENBURG COM.ET.NOB.DOM.LIPPIAE AC STERNBERG AE AEDEM D.O.M.SACRAM VETUSTATE COLLAPSAM REFICI CURAVIT RUINIS SUPERSTES BELLENSIUM RELIGIO. A.R.S. MDCCXLI. | |||
==Glocken== | ==Glocken== | ||
Die ehemals in Belle vorhandene Bronzeglocke, Schlagton unbekannt, ⌀ = 620 mm, m = 142 kg fiel unter die Kriegsabgabe 1917. Zwei Stahlglocken bilden das aktuelle Geläut. Sie wurden gegossen von Hch. Ullrich, Apolda un dem Bochumer Verein.<ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger]</ref>, <ref Name="Wiesekopsieker">{{WiesekopsiekerGlocken1970}}</ref><br /> | |||
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| '''Schlagton''' || '''Gussjahr''' || '''⌀ in mm''' || '''m in kg''' || '''Inschrift''' | |||
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| ''' e<sup>2</sup> ''' || 1922 || n.a. || n.a. || Du rufst uns herr und siehe wir kommen.<br />Die andere verstummte im Krieg, erheb du im Frieden deine Stimme.<br /> Rufe die Herzen zu Gott, bis du zum letzten Mal rufst! | |||
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| ''' cis<sup>2</sup> ''' || 1965 || 820 || 218 || Gnade sei mit euch! | |||
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==Orgel== | ==Orgel== | ||
Im Jahr 1906 wurde von den Geschwistern Schöning eine Orgel mit vier klingenden Registern und angehängtem Pedal gestiftet.<ref Name="Wiesekopsieker" /> Nachfolgeinstrument ist eine Orgel von Paul Ott (Göttingen) 1971, mechanische Schleiflade, ein Manual ('''C-f<sup>3</sup>''') und Pedal ('''C-f<sup>1</sup>''' ), '''6 ½ Register''', Intonation Paul Ott.Wagner<ref>{{WagnerOrgeln2008}}, Seite 148</ref> | |||
==Inventar== | ==Inventar== | ||
Aktuelle Version vom 24. August 2026, 10:30 Uhr
| Pyrmonter Straße Kapelle (Belle) | |
|---|---|
| Ortsteil | Belle |
| Straße | Pyrmonter Straße (Belle) |
| Hausnummer | Kapelle |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Nein |
Ev.-ref. Kapelle Belle
Geschichte
Fachwerkapelle aus dem Jahr 1741.[1]
Gebäude

Die kleine Fachwerkkapelle in Belle mit rechteckigem Chorraum wurde im Jahre 1741 erbaut und hat bis heute ihr ursprüngliches Erscheinungsbild erhalten. Die unverputzten Gefache zwischen den schlanken Holzständern zeigen außen die Ausmauerung mit roten Handstrichziegeln, teilweise im Schmuck- mauerwerk. Die sprossengeteilten Fenster der Kapelle sind schlicht und schmucklos. Das Dach der Kapelle und des Chorraumes sind mit Wesersandsteinplatten belegt. Der Turm hat einen pyramidenförmig gestuften Turmhelm mit Schiefereindeckung.
Über dem Portal erinnert die Sandsteintafel an Graf Albert Wolfgang zu Schaumburg-Lippe, der die Errichtung der Kapelle finanziell unterstützte. Im sonst protestantisch schlichten Innenraum dominiert die barocke Kanzel, die im Baujahr von der Kirchenklasse Wöbbel gespendet wurde.[2] Die Fachwerkkapelle steht unter Denkmalschutz.



Inschriften
AUSPICIIS ALBERTI WOLFGANG D.G.COM. SCHAUENBURG COM.ET.NOB.DOM.LIPPIAE AC STERNBERG AE AEDEM D.O.M.SACRAM VETUSTATE COLLAPSAM REFICI CURAVIT RUINIS SUPERSTES BELLENSIUM RELIGIO. A.R.S. MDCCXLI.
Glocken
Die ehemals in Belle vorhandene Bronzeglocke, Schlagton unbekannt, ⌀ = 620 mm, m = 142 kg fiel unter die Kriegsabgabe 1917. Zwei Stahlglocken bilden das aktuelle Geläut. Sie wurden gegossen von Hch. Ullrich, Apolda un dem Bochumer Verein.[3], [4]
| Schlagton | Gussjahr | ⌀ in mm | m in kg | Inschrift |
| e2 | 1922 | n.a. | n.a. | Du rufst uns herr und siehe wir kommen. Die andere verstummte im Krieg, erheb du im Frieden deine Stimme. Rufe die Herzen zu Gott, bis du zum letzten Mal rufst! |
| cis2 | 1965 | 820 | 218 | Gnade sei mit euch! |
Orgel
Im Jahr 1906 wurde von den Geschwistern Schöning eine Orgel mit vier klingenden Registern und angehängtem Pedal gestiftet.[4] Nachfolgeinstrument ist eine Orgel von Paul Ott (Göttingen) 1971, mechanische Schleiflade, ein Manual (C-f3) und Pedal (C-f1 ), 6 ½ Register, Intonation Paul Ott.Wagner[5]
Inventar
Eigentümer
Ev.- ref. Kirchengemeinde Wöbbel
Pastoren
bis 1926 [6]
- JJJJ
Literatur
- Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
- Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: www.kirchengemeinden-reelkirchen-wöbbel.de
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Fachwerkkapelle_Belle_(Horn-Bad_Meinberg)
- Lippische Landeskirche: https://www.lippische-landeskirche.de/3269-0-1
Einzelnachweise
- ↑ Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
- ↑ Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, S.87, 2012
- ↑ Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
- ↑ 4,0 4,1 Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
- ↑ Alexander Wagner, Orgeln in Lippe (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe; Band 80), Detmold 2008, Seite 148
- ↑ Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 623 ff
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 09.07.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 24.08.2026 von Wolfgang Kramer