Kirchplatz 8 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Das ehemalige Pfarrhaus in Heiden | Das ehemalige Pfarrhaus in Heiden, Kirchplatz 8 (vor 1970 Kirchplatz 6), war kein steuerpflichtiges Kolonat und hatte daher keine Kolonatsnummer. In Heiden wird es heute als „Altes Pfarrhaus“ bezeichnet. | ||
In der Friemelschen Karte von 1728 ist der zum Pfarrhaus in Heiden gehörenden Grundbesitz als eine von 29 Hofstellen im Dorf unter dem Begriff „Pfarre“ verzeichnet. Zur Pfarre gehörten zu dieser Zeit außer dem Hofgrundstück östlich der Kirche, auf dem Pfarrhaus und Pfarrscheune standen, weitere Flächen beiderseits der heutigen Kantorstraße, schmale Grundstücksstreifen auf dem Dorfhang, der gesamte Haarkamp, der westliche Teil der Kassebrede, weite Bereiche östlich der Trophagener Straße und eine Fläche östlich gegenüber dem Bentehof.<ref>{{HülsHeiden1974}} S. 123 und Abb.38 und 39.</ref> Bis 1881 haben sich die Eigentumsverhältnisse teilweise verändert. Auf dem Dorfhang wurden Grundflächen der Pfarre um- bzw. zusammengelegt. Die Flächen auf dem Haarkamp sind parzelliert und veräußert worden und für den neuen Friedhof an der Trophagener Straße wurde um 1840 eine Teilfläche abgetreten. <ref>Hüls 1974 S. 140, Abb. 53 und 54 </ref> | In der Friemelschen Karte von 1728 ist der zum Pfarrhaus in Heiden gehörenden Grundbesitz als eine von 29 Hofstellen im Dorf unter dem Begriff „Pfarre“ verzeichnet. Zur Pfarre gehörten zu dieser Zeit außer dem Hofgrundstück östlich der Kirche, auf dem Pfarrhaus und Pfarrscheune standen, weitere Flächen beiderseits der heutigen Kantorstraße, schmale Grundstücksstreifen auf dem Dorfhang, der gesamte Haarkamp, der westliche Teil der Kassebrede, weite Bereiche östlich der Trophagener Straße und eine Fläche östlich gegenüber dem Bentehof.<ref>{{HülsHeiden1974}} S. 123 und Abb.38 und 39.</ref> Bis 1881 haben sich die Eigentumsverhältnisse teilweise verändert. Auf dem Dorfhang wurden Grundflächen der Pfarre um- bzw. zusammengelegt. Die Flächen auf dem Haarkamp sind parzelliert und veräußert worden und für den neuen Friedhof an der Trophagener Straße wurde um 1840 eine Teilfläche abgetreten.<ref>Hüls 1974 S. 140, Abb. 53 und 54 </ref> | ||
Eine weitere ''"Charte der zum Grundbesitz von den zur Heidenschen Kirche, Pfarre, Küster- und Schulstelle gehörigen Grundstücken"'' erstellte der Geometer L. Reineke 1828.<ref>Meier, Dorfkirche Heiden, S. 36.</ref> | |||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[Datei:Kirchplatz8_160809_1.jpg|thumb|Pfarrhaus, Ansicht von Norden | [[Datei:Heiden, Kirchhof und Pfarrhof Reineke 1828.jpg|mini|Heiden, Kirchhof und Pfarrhof, Flurkarte von Geometer Reineke, 1828. Landesarchiv NRW OWL, Detmold]] | ||
[[Datei:Kirchplatz8_160809_4.jpg|thumb|Pfarrhaus, Ansicht von Westen | [[Datei: Kirchplatz 8, Heiden.jpg | thumb | Heiden, Kirchplatz 8, Altes Pfarrhaus. Foto Lothar Kaup 2026]] | ||
[[Datei:Kirchplatz8_160809_5.jpg|thumb|Pfarrhaus, Ansicht von Süden | [[Datei:Kirchplatz8_160809_1.jpg|thumb|Pfarrhaus, Wirtschaftsgiebel von 1813, Ansicht von Norden. Foto: Hans-Christian Schall, 2009]] | ||
[[Datei:Kirchplatz8_160809_2.jpg|thumb|Torbogen | [[Datei:Kirchplatz8_160809_4.jpg|thumb|Pfarrhaus, Wohnteil mit Steinkammer, Ansicht von Westen. Foto: Hans-Christian Schall, 2009]] | ||
[[Datei:Kirchplatz8_160809_5.jpg|thumb|Pfarrhaus, Wohnteil mit Steinkammer, Ansicht von Süden. Foto: Hans-Christian Schall, 2009]] | |||
[[Datei:Kirchplatz8_160809_2.jpg|thumb|Pfarrhaus, Torbogen mit Inschrift von 1812. Foto: Hans-Christian Schall, 2009]] | |||
[[Datei: Heiden, Pfarrhaus, Wirtschaftsteil Willig 1774.jpg|mini|Pfarrhaus, Grundriss des Wirtschaftsteiles von Landbaumeister Willig, 1774, unausgeführt. Landesarchiv NRW OWL, Detmold]] | |||
[[Datei:Heiden, Pfarrhaus, Grundriss Stiewe 2001.jpg|mini|Pfarrhaus, Grundriss. Nach Stiewe 2001, S. 240]] | |||
Bei Wilhelm Butterweck 1926 wird das Heidener Pfarrhaus wie folgt beschrieben: "Das Pfarrhaus ist zwar ein sehr geräumiger, aber kein einheitlicher Bau. Der westliche Teil ist der älteste, der östliche Teil wahrscheinlich 1809 angebaut worden, die Dehle mit Stallung stammt aus dem Jahre 1813. Es ist größtenteils Fachwerkbau. Die angebaute Veranda rührt aus dem Jahre 1916 her. Der 6–7 Scheffelsaat große Baumhof und die der Gemeinde gehörige tausendjährige Linde gereichen der Pfarre zur Zierde."<ref>{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 409.</ref> | Bei Wilhelm Butterweck 1926 wird das Heidener Pfarrhaus wie folgt beschrieben: "Das Pfarrhaus ist zwar ein sehr geräumiger, aber kein einheitlicher Bau. Der westliche Teil ist der älteste, der östliche Teil wahrscheinlich 1809 angebaut worden, die Dehle mit Stallung stammt aus dem Jahre 1813. Es ist größtenteils Fachwerkbau. Die angebaute Veranda rührt aus dem Jahre 1916 her. Der 6–7 Scheffelsaat große Baumhof und die der Gemeinde gehörige tausendjährige Linde gereichen der Pfarre zur Zierde."<ref>{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 409.</ref> | ||
Nach Norden niedriger Fachwerk-Wirtschaftsteil, Vierständerbau mit Mitteldiele von 1813 an Stelle eines älteren Vorgängerbaues. Südlicher Wohnteil mit höherem Krüppelwalmdach, | Nach Norden niedriger Fachwerk-Wirtschaftsteil, Vierständerbau mit Mitteldiele von 1813 an Stelle eines älteren Vorgängerbaues. Südlicher Wohnteil mit höherem Krüppelwalmdach, Steinhinterhaus (Steinkammer, ''camera lapidea'') der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im Erdgeschoss je ein dreibahniges Fenster mit Werksteingewänden, der Keller mit zwei Segmentbogentonnen gewölbt. An der Ostseite zweistöckiger Fachwerkanbau mit "zwei Stubens" 1753 hinzugefügt.<ref>Stiewe, Pfarrhausbau, S. 228, 240, 244. und 274f.</ref> | ||
Nach Hans Hüls soll östlich vom Pfarrhaus eine Pfarrscheune von 1566 gestanden haben, abgebrochen 1962.<ref>Hüls 1974, S. 132.</ref> | |||
Otto Gaul beobachtete Mitte der 1930er Jahre außen an der Südseite ein erhaltenes "Relief einer männlichen Halbfigur, spätgotisch, 15. Jh. Sandstein, mit Ölfarbe überstrichen, derbe handwerkliche Arbeit. H. 0,60 m, T. 9 cm. Die Halbfigur, auf rechteckigem Sockel, hat die Arme vor die Brust gelegt; Attribute zerstört, in der Rechten ehemals vermutlich ein Schlüssel, zumal die Haartracht - trotz Bartlosigkeit - an Petrus denken lässt. Wahrscheinlich hat die Figur des Titelheiligen, ebenso wie in Lage und Talle, auf einer Giebelspitze gestanden."<ref>StadtA Lemgo, 14 L 9987: Otto Gaul, Landkreis Detmold, Typoskript, um 1935/ergänzt um 1960, S. 167 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/titleinfo/10093449 Digitalisat].</ref> | Otto Gaul beobachtete Mitte der 1930er Jahre außen an der Südseite ein erhaltenes "Relief einer männlichen Halbfigur, spätgotisch, 15. Jh. Sandstein, mit Ölfarbe überstrichen, derbe handwerkliche Arbeit. H. 0,60 m, T. 9 cm. Die Halbfigur, auf rechteckigem Sockel, hat die Arme vor die Brust gelegt; Attribute zerstört, in der Rechten ehemals vermutlich ein Schlüssel, zumal die Haartracht - trotz Bartlosigkeit - an Petrus denken lässt. Wahrscheinlich hat die Figur des Titelheiligen, ebenso wie in Lage und Talle, auf einer Giebelspitze gestanden."<ref>StadtA Lemgo, 14 L 9987: Otto Gaul, Landkreis Detmold, Typoskript, um 1935/ergänzt um 1960, S. 167 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/titleinfo/10093449 Digitalisat].</ref> | ||
Das ehemalige Pfarrhaus wurde 1979-81 zum Gemeindehaus der Kirchengemeinde mit Gemeindebüro umgebaut, im südlichen Bauteil entstanden drei Wohnungen. 1984 wurde es als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Lage eingetragen. | |||
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* Alter und Proportionen bewahrt: Pfarrhof in Heiden saniert, in: Bauhandwerk, 1985, S. 69-76. | * Alter und Proportionen bewahrt: Pfarrhof in Heiden saniert, in: Bauhandwerk, 1985, S. 69-76. | ||
* Franz Flaskamp, Pfarrer Hermann von Heiden. Ein Beitrag zum lippischen Urkundenwesen, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde, 37 (1968), S. 235-241. | * Franz Flaskamp, Pfarrer Hermann von Heiden. Ein Beitrag zum lippischen Urkundenwesen, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde, 37 (1968), S. 235-241. | ||
* Hans Hüls, Heiden in Lippe. Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraumes. Detmold/Münster 1974. | |||
* Burkhard Meier, Dorfkirche Heiden. Ein Streifzug durch ihre Geschichte. Lage 1995. | |||
* Heinrich Stiewe, Pfarrhausbau in Lippe, in: Thomas Spohn (Hg.), Pfarrhäuser in Nordwestdeutschland (Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, 100), Münster/New York 2001, S. 227-308. | |||
* Heinrich Stiewe, Alte Pfarrhäuser im Raum Lage, in: Zeitlupe 2001. Historisches Jahrbuch für Lage, (2001), S. 18-35. | * Heinrich Stiewe, Alte Pfarrhäuser im Raum Lage, in: Zeitlupe 2001. Historisches Jahrbuch für Lage, (2001), S. 18-35. | ||
Aktuelle Version vom 24. Juli 2026, 09:34 Uhr
| Kirchplatz 8 (Heiden) | |
|---|---|
| Ortsteil | Heiden |
| Straße | Kirchplatz (Heiden) |
| Hausnummer | 8 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Heiden |
| Hausnummer | - |
| Ergänzte Hausnummer | 146 |
Ehemaliges Pfarrhaus der ev.-ref. Kichengemeinde Heiden.
Geschichte
Das ehemalige Pfarrhaus in Heiden, Kirchplatz 8 (vor 1970 Kirchplatz 6), war kein steuerpflichtiges Kolonat und hatte daher keine Kolonatsnummer. In Heiden wird es heute als „Altes Pfarrhaus“ bezeichnet.
In der Friemelschen Karte von 1728 ist der zum Pfarrhaus in Heiden gehörenden Grundbesitz als eine von 29 Hofstellen im Dorf unter dem Begriff „Pfarre“ verzeichnet. Zur Pfarre gehörten zu dieser Zeit außer dem Hofgrundstück östlich der Kirche, auf dem Pfarrhaus und Pfarrscheune standen, weitere Flächen beiderseits der heutigen Kantorstraße, schmale Grundstücksstreifen auf dem Dorfhang, der gesamte Haarkamp, der westliche Teil der Kassebrede, weite Bereiche östlich der Trophagener Straße und eine Fläche östlich gegenüber dem Bentehof.[1] Bis 1881 haben sich die Eigentumsverhältnisse teilweise verändert. Auf dem Dorfhang wurden Grundflächen der Pfarre um- bzw. zusammengelegt. Die Flächen auf dem Haarkamp sind parzelliert und veräußert worden und für den neuen Friedhof an der Trophagener Straße wurde um 1840 eine Teilfläche abgetreten.[2]
Eine weitere "Charte der zum Grundbesitz von den zur Heidenschen Kirche, Pfarre, Küster- und Schulstelle gehörigen Grundstücken" erstellte der Geometer L. Reineke 1828.[3]
Gebäude








Bei Wilhelm Butterweck 1926 wird das Heidener Pfarrhaus wie folgt beschrieben: "Das Pfarrhaus ist zwar ein sehr geräumiger, aber kein einheitlicher Bau. Der westliche Teil ist der älteste, der östliche Teil wahrscheinlich 1809 angebaut worden, die Dehle mit Stallung stammt aus dem Jahre 1813. Es ist größtenteils Fachwerkbau. Die angebaute Veranda rührt aus dem Jahre 1916 her. Der 6–7 Scheffelsaat große Baumhof und die der Gemeinde gehörige tausendjährige Linde gereichen der Pfarre zur Zierde."[4]
Nach Norden niedriger Fachwerk-Wirtschaftsteil, Vierständerbau mit Mitteldiele von 1813 an Stelle eines älteren Vorgängerbaues. Südlicher Wohnteil mit höherem Krüppelwalmdach, Steinhinterhaus (Steinkammer, camera lapidea) der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im Erdgeschoss je ein dreibahniges Fenster mit Werksteingewänden, der Keller mit zwei Segmentbogentonnen gewölbt. An der Ostseite zweistöckiger Fachwerkanbau mit "zwei Stubens" 1753 hinzugefügt.[5]
Nach Hans Hüls soll östlich vom Pfarrhaus eine Pfarrscheune von 1566 gestanden haben, abgebrochen 1962.[6]
Otto Gaul beobachtete Mitte der 1930er Jahre außen an der Südseite ein erhaltenes "Relief einer männlichen Halbfigur, spätgotisch, 15. Jh. Sandstein, mit Ölfarbe überstrichen, derbe handwerkliche Arbeit. H. 0,60 m, T. 9 cm. Die Halbfigur, auf rechteckigem Sockel, hat die Arme vor die Brust gelegt; Attribute zerstört, in der Rechten ehemals vermutlich ein Schlüssel, zumal die Haartracht - trotz Bartlosigkeit - an Petrus denken lässt. Wahrscheinlich hat die Figur des Titelheiligen, ebenso wie in Lage und Talle, auf einer Giebelspitze gestanden."[7]
Das ehemalige Pfarrhaus wurde 1979-81 zum Gemeindehaus der Kirchengemeinde mit Gemeindebüro umgebaut, im südlichen Bauteil entstanden drei Wohnungen. 1984 wurde es als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Lage eingetragen.
Inschrift
Nordgiebel, Inschrift am Torbogen des Wirtschaftsteiles:
ANNO . 1813 . DEN . 8 MEI . M S M [8]
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
- Am 31. Mai 1315 war Heinrich von Ickenhausen Pfarrer in Heden.[9]
- Am 21. März 1334 erscheint Alexander, Presbyter in Hedhe, als Zeuge. (Lipp. Reg. II, 618, 765.)
- 1349 Hermann (Lipp. Reg. 857).
- 1360 war dort Johann Beckmann Plebanus.
- 1430. Kirchherr Johann.
- 1518 Amelung Röhrendorf Vice-Curatus. Ihm folgte
- Johann Cothmann als Pastor und
- 1538 Bernhard von der Lippe, unehelicher Sohn Bernhards, des jüngeren Sohnes des E. H. Bernhard VIl. und der Margaretha von Reden, seiner Verlobten. Er war Priester zu Heiden, Detmold, Willbasen und an der Burgkapelle zu Horn, wurde später Kanzler, verheiratete sich mit einer gewissen Agnes, nachdem er zum Luthertum übergetreten war und starb 1558 (Lipp. Reg. IV, 3014).
- 1538 Henrich Schlüter († nach 1541).
- Ab 1567–1602 Simon Finke († 1609).
- 1602 Simon Erp-Brokhausen († 2.4.1620 in Kassel).
- 1612 Mag. Heinrich Plesmann (* 1554, † 14.5.1638).
- 1637 dessen Sohn Simon Georg Plesmann (* 12.9.1612)
- 1671 Simon Finke, heiratete die Witwe des vorigen.
- 1690 Henrich Walter Plesmann († 1698), Sohn des Simon Georg Plesmann.
- 1699 Hermann Krecke, heiratete die Witwe seines Vorgängers, Florentine Witten.
- 1727–1737 Johann Gottschalk Krecke, Sohn des vorigen.
- 1737 Johann Clüver († 5.6.1749).
- 1750–17650 Georg Conrad von Cölln.
- 1765 Adolf Ludwig Reuter (* 21.6.1730, † 1811 in Heiden).
- 1812–1828 Gotthelf Jakob Friedrich Meister († 1828 in Heiden).
- 1829–1852 Georg Emil Wilhelm Arnold († 1852 in Heiden).
- 1853–1868 Johann Ludwig Jacobi († 1.3.1868 in Heiden).
- ab 1869–1881 Gustav Meyer (* 1812, † 24.6.1890 in Gütersloh).
- 1881–1914 Karl Sturhahn († 26.6.1925 in Hiddesen, ‡ in Heiden). 1901[10] Karl Sturhahn, Pastor.
- ab 1914 Friedrich Reichardt.
- 1926[11] Friedrich Reichardt, Pfarrer.
Literatur
- August Bernhard Christian Dreves, Geschichte der Kirchen, Pfarren, geistlichen Stiftungen und Geistlichen des Lippischen Landes, Lemgo 1881.
- Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926.
- Alter und Proportionen bewahrt: Pfarrhof in Heiden saniert, in: Bauhandwerk, 1985, S. 69-76.
- Franz Flaskamp, Pfarrer Hermann von Heiden. Ein Beitrag zum lippischen Urkundenwesen, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde, 37 (1968), S. 235-241.
- Hans Hüls, Heiden in Lippe. Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraumes. Detmold/Münster 1974.
- Burkhard Meier, Dorfkirche Heiden. Ein Streifzug durch ihre Geschichte. Lage 1995.
- Heinrich Stiewe, Pfarrhausbau in Lippe, in: Thomas Spohn (Hg.), Pfarrhäuser in Nordwestdeutschland (Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, 100), Münster/New York 2001, S. 227-308.
- Heinrich Stiewe, Alte Pfarrhäuser im Raum Lage, in: Zeitlupe 2001. Historisches Jahrbuch für Lage, (2001), S. 18-35.
Quellen
Weblinks
HEIDEN / Altes Pfarrhaus / Fachwerkbauten. In: DEHIO D. Kunstdenkmäler in Deutschland. URL: https://de.dehio.org/link/dc00074206 (2025-08-12)
Einzelnachweise
- ↑ Hans Hüls: Heiden in Lippe, Zur Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraumes. Im Auftrag der Stadt Lage herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe. Detmold 1974. Gleichzeitig im Selbstverlag der Geographischen Komission für Westfalen erschienen. Online abrufbar S. 123 und Abb.38 und 39.
- ↑ Hüls 1974 S. 140, Abb. 53 und 54
- ↑ Meier, Dorfkirche Heiden, S. 36.
- ↑ Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, S. 409.
- ↑ Stiewe, Pfarrhausbau, S. 228, 240, 244. und 274f.
- ↑ Hüls 1974, S. 132.
- ↑ StadtA Lemgo, 14 L 9987: Otto Gaul, Landkreis Detmold, Typoskript, um 1935/ergänzt um 1960, S. 167 Digitalisat.
- ↑ Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV
- ↑ Die folgende Liste nach August Bernhard Christian Dreves, Geschichte der Kirchen, Pfarren, geistlichen Stiftungen und Geistlichen des Lippischen Landes, Lemgo 1881, S. 67–71; ab 1881 nach Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, S. 410–413.
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat
Autor
Joachim Kleinmanns, Lothar Kaup
Seitenhistorie
Seite erstellt am 12.03.2025 von Hans-Christian Schall
Letzte Änderung am: 24.07.2026 von Heinrich Stiewe