Braker Mitte 1 (Brake): Unterschied zwischen den Versionen
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| Metallgedackt 4' || Prinzipal 2' || Nachthorn 2' || | | Metallgedackt 4' || Prinzipal 2' || Nachthorn 2' || | ||
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| Nasat 2 | | Nasat 2⅔' || Sesquialtera 2 fach || Rauschpfeife 4fach || | ||
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| Gemshorn 2' || Quinte 1 | | Gemshorn 2' || Quinte 1⅓' || Posaune 16'' || | ||
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| Mixtur 4-6fach || Scharff 3fach || || | | Mixtur 4-6fach || Scharff 3fach || || | ||
Aktuelle Version vom 17. Juni 2026, 11:36 Uhr
| Braker Mitte 1 (Brake) | |
|---|---|
| Ortsteil | Brake |
| Straße | Braker Mitte (Brake) |
| Hausnummer | 1 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Nein |
Ev.-ref. Kirche Brake
"Unser Leichnam soll hier in der Dorfkirche in ein Gewölb gesetzet werden ... und daferne jemand dawider handelt, soll er seiner Erbschaft verlustig sein."[1]
Geschichte
Durch die benachbarte Burg der lippischen Grafen (Schloß Brake) hat das Dorf in der lippischen Geschichte eine besondere Stellung eingenommen. Die Kirche ist dem hl. Nikolaus (Bischof von Myra) geweiht.[2] Eine Kirche in dem Dorf Brake wurde erstmals 1328 erwähnt. Das nahe gelegene Schloss der Grafen von Lippe soll dem Dorf zu einem gewissen Wohlstand verholfen haben. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Kirchengebäude grundlegend saniert und umgebaut.
Gebäude

Der Bauplan zum Umbau der Kirche im Jahr 1876 stammt vom Architekten Seiff aus Salzuflen. Zweijochiger Kirchenbau im romanischen Stil mit quadratischem Westturm.
Drei steinerne Epitaphien wurden aus der alten Kirche übernommen.
Inschriften
Glocken
Eine Glocke aus dem 18. Jh. musste im Kriegsjahr 1917 abgegeben werden.
Die g1 Glocke musste 1942 abgegeben werden, die Rückgabe von der Sammelstelle Lünen erfolgte 1948.
Zwei Uhrglocken wurden 1905 von der Gießerei Korfhage aus Buer gegossen.
Das Geläut hat die Disposition: [3]
[4]
- Auf g1 gestimmt, Durchmesser: 105 cm, Masse: 665 kg
GERERE+AVE MARIA GRATIA PLENA DOMINUS TECUM+
- Auf f1 gestimmt, gegossen 1922 vom Bochumer-Verein
Hier ist unser Pilgrimstand
- Auf as1 gestimmt, gegossen 1922 vom Bochumer-Verein
Droben unser Vaterland
Orgel
Gräfin Anna Amalia zu Lippe-Brake schenkte 1670 die erste Orgel für die Kirche. Sie wurde 1769 ersetzt durch ein Instrument von Stephan Heeren aus Gottsbüren und auf die Ostempore gebaut. 1896 wurde durch Ernst Klaßmeyer aus Kirchheide eine Orgel mit 17 Registern, zwei Manualen und Pedal auf der Westempore aufgestellt.
Die aktuelle Orgel wurde von der Werkstatt Alfred Führer aus Wilhelmshafen gebaut und ebenerdig im westlichen Turmjoch aufgestellt. Es ist eine Schleifladenorgel mit 21 klingenden Stimmen auf zwei Manualen und Pedal.[5]
- Hauptwerk (C-g3) mit Prinzipal 8', Rohrflöte 8', Oktave 4', Metallgedackt 4', Nasat 2 2/3', Gemshorn 2', Mixtur 4-6fach, Trompete 8'
- Brustwerk (C-g3) mit Holzgedackt 8', Blockflöte 4', Sesquialtera 2fach, Quinte 1 1/3', Scharff 3fach, Regal 8', Tremulant
- Pedal (C-f1) mit Subbaß 16', Oktav 8', Choralbass 4', Nachthorn 2', Rauschpfeife 4fach, Posaune 16'
| Hauptwerk C-g3 |
Brustwerk C-g3 |
Pedal C-f1 |
Koppeln |
| Prinzipal 8' | Subbass 16' | BW/HW | |
| Rohrflöte 8' | Holzgedackt 8' | Oktav 8' | HW/P |
| Oktave 4' | Blockflöte 4' | Choralbass 4' | BW/P |
| Metallgedackt 4' | Prinzipal 2' | Nachthorn 2' | |
| Nasat 2⅔' | Sesquialtera 2 fach | Rauschpfeife 4fach | |
| Gemshorn 2' | Quinte 1⅓' | Posaune 16 | |
| Mixtur 4-6fach | Scharff 3fach | ||
| Trompete 8' | Regal 8' | ||
| Tremulant |
Inventar
Eigentümer
Ev.-ref. Kirchengemeinde Brake
Pastoren
bis 1926 [2]
- JJJJ
Literatur
- Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.kirchengemeinde-brake.de/
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-reformierte_Kirche_Brake
Einzelnachweise
- ↑ Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 135
- ↑ 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 347 ff
- ↑ Glocken- und Orgelsachverständiger Alexander Wagner
- ↑ Theolog. Bibliothek der Lippischen Landeskirche: "Die Glocken des Lipperlandes"
- ↑ Alexander Wagner, Orgeln in Lippe (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe; 80), Detmold 2008
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 16.06.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 17.06.2026 von Wolfgang Kramer