Stiftstraße 28 (Lemgo): Unterschied zwischen den Versionen
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Das Gebäude der ehemaligen Höheren technischen Lehranstalt. Ursprünglich als Teil der Marien-Bauerschaft (Abkürzung: M.B.) Nr. 65b / 66 geführt, später als Stiftstraße Nr. 28. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1995. | Das Gebäude der ehemaligen Höheren technischen Lehranstalt. Ursprünglich als Teil der Marien-Bauerschaft (Abkürzung: M.B.) Nr. 65b / 66 geführt, später als Katzhagen Nr. 28, dann Stiftstraße Nr. 28. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1995. | ||
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Aktuelle Version vom 21. Mai 2026, 16:58 Uhr
| Stiftstraße 28 (Lemgo) | |
|---|---|
| Ortsteil | Lemgo (Kernstadt) |
| Straße | Stiftstraße (Lemgo) |
| Hausnummer | 28 |
| Karte | |
| Quartiersnummer | MB 65b/66 |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Lemgo (Kernstadt) |
| Straße | Stiftstraße |
| Hausnummer | 028 |
Das Gebäude der ehemaligen Höheren technischen Lehranstalt. Ursprünglich als Teil der Marien-Bauerschaft (Abkürzung: M.B.) Nr. 65b / 66 geführt, später als Katzhagen Nr. 28, dann Stiftstraße Nr. 28. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1995.
Geschichte
Das Lemgoer Technikum wurde im Jahr 1891 durch den Baumeister Gustav Thoke gegründet und war zunächst in seinem Privathaus an der Stiftstraße Nr. 28 untergebracht.[1]
Gebäude
Obwohl die Lehranstalt bereits im 19. Jahrhundert existierte, ist die Gestaltung des gesamten Gebäudekomplexes bis heute weitgehend durch die 2. Bauphase von 1925 bestimmt.
Die Fassade des Technikums präsentiert sich als klar gegliederter Schulbau, wobei die Giebelfassade des älteren Baukörpers gestalterisch einbezogen wurde. Den Nutzungsanforderungen entsprechend entstanden straßenseitig große Klassenräume mit jeweils drei großen Fenstern. Die Fassadengestaltung folgt dabei der Funktion, sie ordnet sich nahezu unter. So ist das äußere Erscheinungsbild beinahe das eines Fabrikationsgebäudes.
Die hochrechteckigen Fensteröffnungen wirken im Erdgeschoss wie ausgeschnitten, im 1. OG und an der Seite zur Stiftstraße im 2. OG werden sie in schwach zurückgesetzten Wandfeldern angeordnet und als Gruppen zusammengefasst, in der Stiftstraße zugeordnetes 2. OG liegt jedes Fenster in einem scharfkantigen Rahmen. Diese von der Funktion bestimmt, sehr klare Fassadengestaltung ist ein für die Entstehungszeit durchaus modernes Architekturprinzip.
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
1901, Technikum Lemgo. Gustav Thoke, Direktor des Technikums. Weitere Bewohner: Else Althoff, Witwe; Karl Krüger, Oberwachtmeister a.D.[2]
Literatur
Quellen
"Straßenverzeichnis mit Hausnummern. Neue und alte Hausnummern -vor 1890- ermittelt aus B 2601", Lemgo 1972, S. 30.
Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 320.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Artikel der TH Lemgo, "Neue Info Tafeln erinnern an Anfänge der Technischen Hochschule OWL".
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S 96.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 21.05.2026 von Nils Lienenlüke
Letzte Änderung am: 21.05.2026 von Nils Lienenlüke