Rembken 19 (Lemgo): Unterschied zwischen den Versionen

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Ein zweigeschossiges Bruchsteingebäude aus dem Jahr 1880. Ursprünglich als Teil der Heilig-Geist-Bauerschaft (Abkürzung: H.B. oder H.G.B.) Nr. 123 geführt, später als Rembkenstraße Nr. 19, dann Rembken Nr. 19. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1996.


==Geschichte==
==Geschichte==
Das traufständige Gebäude aus Bruchsteinmauerwerk wurde wahrscheinlich gegen 1880, unter Verwendung von Stadtmauersteinen, von Gärtnermeister Friedrich Ernst Kuhlmann im historistischen Stil erbaut.


==Gebäude==
==Gebäude==
Das zweigeschossige Gebäude unterbricht im mittleren Bereich den 120 m langen Stadtmauerrest, der sich im Südosten der Neustadt zwischen Rembken und Regenstor befindet. Auf dem Grundstück im Grabenbereich der ehemaligen Stadtbefestigung liegen außerdem noch ein so genanntes Gartenhaus in Fachwerkbau, ein Graben und eine Fontäne.
Das traufständige Gebäude aus Bruchsteinmauerwerk wurde unter Verwendung von Stadtmauersteinen erbaut und ist im historistischen Stil gehalten. Die Straßenfassade ist dreiachsig angelegt. Die noch ursprünglichen Fenster sind mit Werksteinen umrahmt, hauptsächlich zweiflügelig und im Obergeschoß mit Kämpfer und Oberlicht. An den Giebelseiten befinden sich jeweils hölzerne Verzierungen in den auf den Pfetten aufliegenden Freigespärren.
Sowohl der Nord- als auch der Südgiebel sind mit Verzierungen versehen (siehe Inschriften). In der Mitte der Verzierungen befinden sich jeweils Pfosten mit Pyramidenspitze.  Der Pfettendachstuhl mit auskragenden First-, Mittel- und Fußpfetten ist erhalten. Im Inneren ist die Raumstruktur erhalten geblieben, ebenso die ursprünglichen Zimmertüren im Kellergeschoß.  An der Traufseite zum Garten hin befindet sich mittig ein schmaler laubenähnlicher Vorbau aus Holz.


==Inschriften==
==Inschriften==
In der Nordgiebelverzierung sind Initialen, wahrscheinlich die des Hausherrn, sichtbar: ein H und ein K. Diese sind mit Pflanzenmustern umrahmt. Im Südgiebel sind zwei Drachen erkennbar.


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
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==Quellen==
==Quellen==
"Straßenverzeichnis mit Hausnummern. Neue und alte Hausnummern -vor 1890- ermittelt aus B 2601", Lemgo 1972, S. 26.
Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 353.


==Weblinks==
==Weblinks==

Aktuelle Version vom 8. Mai 2026, 13:33 Uhr

Rembken 19 (Lemgo)
OrtsteilLemgo (Kernstadt)
StraßeRembken (Lemgo)
Hausnummer19
Karte
QuartiersnummerHB 123
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeLemgo (Kernstadt)
StraßeRembkenstraße
Hausnummer019

Ein zweigeschossiges Bruchsteingebäude aus dem Jahr 1880. Ursprünglich als Teil der Heilig-Geist-Bauerschaft (Abkürzung: H.B. oder H.G.B.) Nr. 123 geführt, später als Rembkenstraße Nr. 19, dann Rembken Nr. 19. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 1996.

Geschichte

Das traufständige Gebäude aus Bruchsteinmauerwerk wurde wahrscheinlich gegen 1880, unter Verwendung von Stadtmauersteinen, von Gärtnermeister Friedrich Ernst Kuhlmann im historistischen Stil erbaut.

Gebäude

Das zweigeschossige Gebäude unterbricht im mittleren Bereich den 120 m langen Stadtmauerrest, der sich im Südosten der Neustadt zwischen Rembken und Regenstor befindet. Auf dem Grundstück im Grabenbereich der ehemaligen Stadtbefestigung liegen außerdem noch ein so genanntes Gartenhaus in Fachwerkbau, ein Graben und eine Fontäne.

Das traufständige Gebäude aus Bruchsteinmauerwerk wurde unter Verwendung von Stadtmauersteinen erbaut und ist im historistischen Stil gehalten. Die Straßenfassade ist dreiachsig angelegt. Die noch ursprünglichen Fenster sind mit Werksteinen umrahmt, hauptsächlich zweiflügelig und im Obergeschoß mit Kämpfer und Oberlicht. An den Giebelseiten befinden sich jeweils hölzerne Verzierungen in den auf den Pfetten aufliegenden Freigespärren.

Sowohl der Nord- als auch der Südgiebel sind mit Verzierungen versehen (siehe Inschriften). In der Mitte der Verzierungen befinden sich jeweils Pfosten mit Pyramidenspitze. Der Pfettendachstuhl mit auskragenden First-, Mittel- und Fußpfetten ist erhalten. Im Inneren ist die Raumstruktur erhalten geblieben, ebenso die ursprünglichen Zimmertüren im Kellergeschoß. An der Traufseite zum Garten hin befindet sich mittig ein schmaler laubenähnlicher Vorbau aus Holz.

Inschriften

In der Nordgiebelverzierung sind Initialen, wahrscheinlich die des Hausherrn, sichtbar: ein H und ein K. Diese sind mit Pflanzenmustern umrahmt. Im Südgiebel sind zwei Drachen erkennbar.

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

Literatur

Quellen

"Straßenverzeichnis mit Hausnummern. Neue und alte Hausnummern -vor 1890- ermittelt aus B 2601", Lemgo 1972, S. 26.

Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 353.

Weblinks

Einzelnachweise


Autor*innen

Nils Lienenlüke

Seitenhistorie

Seite erstellt am 08.05.2026 von Nils Lienenlüke

Letzte Änderung am: 08.05.2026 von Nils Lienenlüke