Papendiek 105 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
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Aus den Karten von 1881 wird deutlich, dass der Hof zwischenzeitlich aus dem Dorf ausgesiedelt ist. Nun liegt die Hofstelle Nr. 11 Stecker, | Aus den Karten von 1881 wird deutlich, dass der Hof zwischenzeitlich aus dem Dorf ausgesiedelt ist. Nun liegt die Hofstelle Nr. 11 Stecker, die 1887 auf Ebert umgeschrieben wird, direkt an den eigenen Ackerflächen. <ref>Hüls 1974 Abb. 53 </ref> | ||
Aus der Nennung von Kord Holste (möglicherweise Cordholste in Heiden Nr. 12) als Erbauer des Hauses im Torbogen des Deelentores ergibt sich Klärungsbedarf. | Aus der Nennung von Kord Holste (möglicherweise Cordholste in Heiden Nr. 12) als Erbauer des Hauses im Torbogen des Deelentores ergibt sich Klärungsbedarf. | ||
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LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855 [https://dfg-vie-wer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Ostwestfalen-Lip-pe%2FL101CI%2F~001%2F00137%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=16&cHash=a0314269b902a51d874837571dd8a664 Digitalisat]. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
Aktuelle Version vom 26. März 2026, 23:38 Uhr
| Papendiek 105 (Heiden) | |
|---|---|
| Ortsteil | Heiden |
| Straße | Papendiek (Heiden) |
| Hausnummer | 105 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Heiden |
| Hausnummer | 011 |
Ehemals Heiden Nr. 11
Geschichte
Die Haustätte Papendiek 105 / vor 1970 Oetternbachweg 5 / Heiden Nr. 11 liegt in der Wellenheide am Papendiek in Einzellage.
Der ursprüngliche Hof Stecker Heiden Nr. 11 befand sich im Dorf zwischen den Hofstellen von Holste und Akemeier, direkt am Oetternbach gelegen. Im Landschatzregister von 1586 wird der Hof Johann Westenbeck zugeordnet, bei Friemel wird 1728 wird Stecker genannt. Die eigenen Ackerflächen des Hofes Stecker lagen westlich des Lemgoer Hellweges nahe zum Ellernkrug in dem südlichsten der Waldhufenstreifen. [1]

Aus den Karten von 1881 wird deutlich, dass der Hof zwischenzeitlich aus dem Dorf ausgesiedelt ist. Nun liegt die Hofstelle Nr. 11 Stecker, die 1887 auf Ebert umgeschrieben wird, direkt an den eigenen Ackerflächen. [2]
Aus der Nennung von Kord Holste (möglicherweise Cordholste in Heiden Nr. 12) als Erbauer des Hauses im Torbogen des Deelentores ergibt sich Klärungsbedarf.
Gebäude

Inschrift[3]
JOHAN CHRISTOPH KORT HOLSTE UND ANNA MARIA FRIEDERIKA DIECKMANS AUS LESE DIE
HABEN D. H. L. B. DEN 16 YUNI ANNO 1819 MIT GOTT IN EINER JEDEN SACH DEN ANFANG UND DAS
ENDE MACH MIT GOTT GEREHT DER ANFANG WOHL VURS ENDE MAN GOTT DANKEN SOL Z SO A. G.
BEFIHL DEM HERN DEINE WEGE UND HOF AUF IHN ER WIRDS WOHL MACHEN M. I. H. SA. D. MEINERT
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
- 1829 Stecker, Kleinkötter [4]
- 1855 Stecker, umgeschrieben auf Ebert, Ernst 1887 [5]
Literatur
Quellen
LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 123: Salbuch Vogtei Heiden 1829 Digitalisat.
LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855 Digitalisat.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Hans Hüls: Heiden in Lippe, Zur Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraumes. Im Auftrag der Stadt Lage herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe. Detmold 1974. Gleichzeitig im Selbstverlag der Geographischen Komission für Westfalen erschienen. Online abrufbar S.123 und Abb. 38 u. 39
- ↑ Hüls 1974 Abb. 53
- ↑ Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 123: Salbuch Vogtei Heiden 1829
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 257.ff.
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 731.ff.
Autor
Seitenhistorie
Seite erstellt am 13.03.2025 von Hans-Christian Schall
Letzte Änderung am: 26.03.2026 von Lothar Kaup